Geschichteter Snickers-Käsekuchen mit Bananen

 

Und somit geht mein letzter Beitrag, bzw. Rezept in die Runde: Mein heiß geliebter Snickers-Käsekuchen mit Bananen…. Genießt es!😀

Alles, was man braucht in nur einem einzigen Kuchen, bzw. Tarte vereint: Banane und Snickers zwischen einer Käseschicht mit Schokodrops – und Erdnussbutter und gehackten Erdnüssen. Wer keine Erdnussallergie hat, kann garantiert nicht wiederstehen!😉

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Für 1 mittelgroße Springform (26-28cm Durchm.)

Erdnuss-Mürbeteig:

50g gemahlene Haselnüsse, 50g gehackte Nüsse, 100g grob gehackte Erdnüsse (wenn gesalzen, dann kann evtl. das Salz weggelassen werden), 1 Prise Salz, 2 EL Erdnussbutter, 70g Butter (kalt, in Scheiben), 50g Mehl

Käsemasse:

450g Doppelrahm-Frischkäse, 100g Feinzucker, 200g Schmand, 2 Eier (Größe M), 100g Schokodrops (Vollmilch oder Zartbitter)

Zum Schichten: 2 große Bananen, 3/4 Packung Mini-Snickers

Überzog: 200g Zartbitterkuvertüre, 100g weiße Schokolade zum Raspeln

Die Zutaten für den Mürbeteig nach und nach vermengen. Die gehackten Nüsse  und die Erdnussbutter dabei zuletzt untermengen. Wenn der Teig noch zu sehr klebt, noch 1-2 EL Mehl untermischen. Den Boden einer mittelgroße Springform (26cm Durchmesser) mit Backpapier belegen. Den Mürbeteig dünn ausrollen und den Springformboden und -rand (nur einen halbhohen Rand) damit gleichmäßig auslegen. Kühl stellen.

 Für die Käsemasse Frischkäse und Zucker cremig rühren. Zucker und Schmand einrühren und die Eier einzeln unterziehen.  Nun die Schokodrops unterrühren.

Die Bananen und die Mini-Snickers schonmal vorbereiten: Bananen schälen, der Länge nach halbieren und dann noch einmal der Breite nach halb durch schneiden. Wenn sie noch etwas dick sind, noch einml längs durch schneiden und beiseite legen. Die Snickers ebenfalls der Länge nach gleichmäßig dick halbieren und bereit stellen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

2-3 EL Käsemasse auf den Boden des Mürbeteigbodens streichen. Die Bananen dicht an dicht anlegen und auf die Käsemasse schichten. Dann wieder 2-3 EL Käsemasse darüberstreichen und die zweite Schicht mit den Snickers (wieder dicht an dicht) belegen. Abschließend die restliche Käsemasse über den Snickers verteilen und  1 Stunde backen. Wenn der Kuchen noch nicht besonders goldbraun an der Oberfläche aussieht, für weitere 15 Minuten backen lassen- evtl. mit abdeckender Alufolie (dann trocknet er nicht so schnell aus).

Wenn der Kuchen eine knackig goldbraune Oberfläche gebildet hat, ist er fertig! Vollständig in der Form (am besten über Nacht) auskühlen lassen und dann vorsichtig mit einem scharfen, schmalen Messer den Kuchenrand lösen.

Nun die dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und den Kuchen an Oberfläche und Rand damit großzügig einstreichen. Vollständig im Kühlschrank fest werden lassen und evtl. mit geraspelter, weißer Schokolade bestreuen. Guten Appetit🙂

TIPP: Der Kuchen schmeckt selbst nach 3-4 Tagen im Kühlschrank noch erstklassig gut!

schichtkäsekuchen

 

 

Unsere schärfste Kritikerin war anscheinend auch mit dem Ergebnis zufrieden…😉

Einen Neuanfang starten

Hallo zusammen,

 

der heutige Beitrag ist leider von trauriger Natur: Wir von KitchenOnFire haben uns aus persönlichen Gründen dazu entschlossen, das Bloggen vorerst an den Nagel zu hängen.

Es wird also in der kommenden Zeit keine oder nur noch sehr wenige Beiträge geben. Das Schreiben hat uns Dreien viel Spaß gemacht und uns in unserer persönlichen Entwicklung – sowohl beruflich als auch privat – ein großes Stück weiter gebracht. Trotzdem ist es jetzt wieder an der Zeit, sich mehr auf das Studium zu konzentrieren. 2 Jahre Bloggen gehen schnell vorbei – rückblickend war es ein Gewinn in vielerlei Hinsicht.

Die Seite wird online bleiben, um euch auch weiterhin Zugang zu allen vergangenen Beiträgen zu gewähren.

Bei Fragen und Anregungen stehen wir Euch auch weiterhin per email oder Kontaktformular zur Verfügung.

 

Weiterhin wünschen wir Euch eine schöne und gesunde Weihnachtszeit und alles Gute🙂

 

Das Team

 

Thermogenes Essen – Werde zum menschlichen Ofen!

Schönen Sonntag zusammen!

In den letzten Artikeln [Einführung][Thermogenese][Kältetraining] habe ich erklärt, wie man bei Kälte weniger friert: 

In Kürze: Um den Körper mehr Wärme erzeugen zu lassen, und um zum menschlichen Ofen zu werden, kann man auf biochemischer Ebene an vier wichtigen Punkten angreifen. Diese vier sind:fire-171229_640

  • mehr Mitochondrien pro Zelle (Mitochondrien-Biosynthese)
  • mehr Muskelmasse (verbessert so ziemlich jeden Parameter im Körper, inklusive Energieverbrauch)
  • Wachstum von braunem Fettgewebe (produziert direkt Wärme)
  • Wärmefreisetzung bei der Verdauung von Nahrung

Braunes Fettgewebe ist für den größten Teil der Thermogenese (zusammen mit den Muskelzellen) verantwortlich [1]. Die Bildung von braunen Fettzellen erfolgt aus Stamm- und Vorläuferzellen sowie weißen Fettzellen. [2]. Für diese Entwicklung sind die Master-Regulatoren PGC-1α [e], UCP1, PPARγ [2][3][4] und T3 (aktiviertes Schilddrüsenhormon)[5] verantwortlich. PGC-1α ist auch der Master-Regulator für die Neubildung von Mitochondrien.
Die Aktivierung dieser Master-Regulatoren erfolgt über Muskelanspannung (Krafttraining), Kälte [6] oder Nahrungsmittel. Auf Krafttraining gehe ich heute nicht ein, Sport sollte Teil jedes gesunden Lifestyles sein. Auf das Kältetraining bin ich im letzten Artikel eingegangen. Auf die Nahrungsmittel möchte ich heute eingehen:

 

Vorbemerkung:  Die genannten Nahrungsmittel/Nahrungsergänzungsmittel können in den Alltag integriert werden, müssen aber nicht um jeden Preis so oft und so viel wie möglich gegessen werden. Die meisten sind gesund und damit ohnehin Teil eines guten Ernährungsplanes. Vielleicht überdenkt ihr ja jetzt das ein oder andere. Vielleicht ergeben sich daraus – zusammen mit Kältetraining – auch gewisse Routinen. Routinen geben uns Sicherheit und bringen uns dem Erfolg ein Stück näher.
Die genannten Nahrungsmittel entsprechen keiner Einkaufsliste. Esst mit gesundem Menschenverstand, im Übermaß ist Alles giftig. Versucht einfach nur, das ein oder andere in den Alltag zu integrieren. Es ist ganz einfach🙂
[Für einen Schnelldurchlauf lest einfach nur das fett gedruckte]

 

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Nahrungsmittel, die direkt das braune Fett wachsen lassen:

  • Iod: Der T3-Spiegel (aktives Schilddrüsenhormon) sollte ausgeglichen sein. Also achtet auf anständig Iod (Fisch und Meeresfrüchte) [8]. T3 ist DAS Stoffwechsel-Hormon schlechthin. Ohne guten T3-Spiegel braucht man mit den anderen Tipps erst gar nicht anfangen🙂
  • Kaffee (enthaltenes Coffein)  [9][10]
  • Grüntee enthält eine Substanz namens EGCG, welche ebenfalls die Thermogenese erhöht [11]
  • Vitamin A (vorwiegend tierischen Ursprungs) erhöht die Fett-Oxidation und PGC-1α [12] [13]
  • Capsaicin (Chili, Pfeffer). Überraschung ;-) [14]
  • Knoblauch scheint große Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel zu haben [15]
  • R-Alpha-Liponsäure (als Nahrungsergänzungsmittel) erhöht die Thermogenese, sowie den Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Enorm. Das will ich euch nicht vorenthalten [16][17][18][19]
  • Cissus Quadrangularis (kurz CQ), eine indische Kakteenart, erhöht den Kohlenhydrat-Stoffwechsel beträchtlich (manche Schlüsselenzyme um das Doppelte) [20]
  • Die Aminosäure Arginin verbessert Insulinsensitivität, Blutdruck, Stoffwechselrate, Fettwerte und Erhöhung des Hormons Adiponectin [21], welches bei Übergewicht zu niedrig ist [22]. Außerdem erhöht es die Protein-Biosynthese und die Entwicklung von braunem Fettgewebe [23]. Die beschriebenen Effekte geschehen über Stimulation des eNOS-Signalweges, an dessen Ende wieder PGC-1α steht.
  • Den selben Effekt wie bei Arginin kann man auch mit roter Beete, Spinat und anderen Nitrat-reichen Lebensmitteln erreichen. Für mich lässt sich rote Beete und Spinat exzellent in den Alltag integrieren.
  • Polyphenole u.a. aus Schokolade, Tee, Obst, Rotwein erhöhen ebenfalls PGC-1α über eNOS [24]
  • Flavanole aus Kakao erhöhen über erhöhte Katecholamin-Freisetzung (hauptsächlich Noradrenalin) die Thermogenese [25]
  • Sesam erhöht PGC-1α über eNOS [26]
  • Taurin erhöht PGC-1α, hat aber auch verschiedenste Wirkungen auf den Glucose/Insulin-Haushalt. Nur Fortgeschrittenen zu empfehlen! [27]
  • Kampfer erhöht die Thermogenese und somit den Energieverbrauch [28], genau wie Menthol [29]. Das ist ein Grund, warum Pferdebalsam so gut funktioniert: Es erhöht die Temperatur (via Thermogenese) bei Auftragen des Balsams und regt damit die Wundheilung (geprellte Muskeln, Knochen, Gelenke) an.
  • Wasser erhöht die Thermogenese (die Kälte gibt den Reiz) [30]

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Außerdem wichtig:

  • Nahrungsproteine erhöhen die Thermogenese-Leistung des Körpers bei der Verstoffwechslung der Proteine (bis zu 25% der Kalorien von Proteinen gehen beim Verstoffwechseln verloren [31]
  • Gluten und Soja-Protein sabotieren den Fett-Stoffwechsel [32] und die Thermogenese [33]

 

Interaktion mit den Master-Regulatoren und somit Thermogenese-Erhöhung (die Wirkungsstärke ist jedoch noch nicht bekannt): [34]

  • Ingwer
  • Ginseng
  • Mariuhana (nein ich werbe nicht dafür, ich weise darauf hin😉 )
  • Evodia (ostasiatische Blütenpflanze)
  • Zimt
  • Senföle (u.a. in Senf und Rucola)
  • Ethanol (Allohol)
  • Resinifera (Marokkanische Wüstenpflanze)

 

Übrigens: Ein weiterer Weg, die Entstehung von braunem Fettgewebe zu unterstützen, ist, weißes Fett zu verlieren, sprich ein paar Kilo abzuspecken. Braunes Fett korreliert invers mit weißem Fett, also weniger weißes Fett (=Bauchspeck) begünstigt das Wachstum von braunem Fett. [7]

 

Ich konnte sicher nur einen kleinen Teil von dem abdecken, was die Thermogenese in unserem Körper wirklich beeinflusst. Viel muss noch erforscht werden. Vieles muss noch entdeckt werden (auch in der Literatur)🙂

Meine Frage an euch: Habt ihr Erfahrungen mit einigen genannten Nahrungsmitteln gesammelt oder möchtet noch etwas ergänzen? Schreibt es mir🙂

 

 

Photocredits:

https ://pixabay.com/de/feuer-holzbrand-flammen-brennen-171229/

https ://pixabay.com/de/grillen-fleisch-grill-feuer-123668/

Weniger frieren durch Kältetraining – hier ein paar Methoden

Wie in den letzten zwei Artikeln [klick][klock] angekündigt, werde ich ein paar Tipps geben, wie man frostfrei über den Winter kommt, also insgesamt weniger friert und so das Wohlbefinden steigert. Insgesamt gibt es wohl an die 10.000 Wege, den Körper dazu zu bringen, mehr Wärme zu produzieren. Im Zentrum steht dabei immer die Thermogenese (Wärmeerzeugung durch den Körper) – je mehr Thermogenese, desto weniger Frieren (vereinfacht gesagt).

Ich werde mich hier mit den wichtigsten Strategien beschäftigen:

Um die Thermogenese zu steigern, gibt es drei Strategien: [1]

    • Kälte
    • Essen
    • Sport [2]

 

Heute beschäftige ich mich mit der Kälte.

Die zitterfreie Thermogenese wird durch ein paar wenige Proteine – aktiviert durch Hormone und biochemische Signalwege [3] – reguliert:

  • PGC-1α, UCP1, FOXO-1, Irisin, PPAR-γ

Auf die Rolle des Essens komme ich noch zurück.

Kälte ist also ein wichtiger Faktor, um den Körper indirekt zu zwingen, mehr Wärme zu produzieren – eigentlich logisch. Dies erfolgt über die Rekrutierung von braunem Fettgewebe und neuen Mitochondrien in euren Körperzellen.

Doch wie lässt sich das mit dem alltäglichen Leben vereinbaren?

 

Milde Kälte

Mit milder Kälte kann sich der Körper langsam an Kälte gewöhnen und braunes Fett sowie Mitochondrien „wachsen lassen“. Einige für mich sehr hilfreiche Tipps:

  • wenn ihr draußen unterwegs seid, zieht euch ein klein wenig dünner an, als ihr es normal würdet. So, dass ihr ein klein wenig friert, ohne dass es unangenehm ist.
  • seid ihr draußen und zu kalt angezogen, bleibt in Bewegung! Lauft einen Schritt schneller, oder, wenn ihr stehen müsst, bleibt trotzdem in Bewegung (auf der Stelle tippeln, wippen, …)
  • dreht die Heizung im Haus nicht voll auf! Versucht, die Temperatur bei 18-19°C einzupendeln. Das ist gerade warum genug, um nicht unangenehm zu sein.
  • lauft zu Hause tagsüber ruhig mal in kurzen Hosen und T-Shirt herum (warme Socken trotzdem Pflicht😉 )
  • schlaft nachts in Unterwäsche und offenem Fenster – so lernt der Körper, auch nachtsüber die Körperwärme natürlich zu regulieren, ohne von dicken Schlafanzügen gestört zu werden
  • nach dem Duschen: kalt abspülen! Je kälter, desto besser
  • Beim Sport an der frischen Luft immer so dünn wie möglich anziehen, ohne, dass es unangenehm ist

Niemals vergessen: Gefährdet nicht eure Gesundheit! Wenn ihr euch unwohl fühlt oder Angst habt, sofort krank werden zu können, dann schaltet einen Gang zurück. Ein gut funktionierendes Immunsystem ist eine gute Grundlage, wird aber durch die Kälte auch sehr gut trainiert. Also immer auch den gesunden Menschenverstand walten lassen und nicht vergessen, dass unser Körper von Natur aus sehr robust ist!

 

Extreme Kälte

Einige Tipps für die Fortgeschrittenen, Mutigen, und Robusten hier, unter die ich mich auch zähle. Und auch hier wieder: Langsames Angewöhnen, um die Gesundheit nicht zu gefährden! Nichtsdestotrotz sind diese Methoden äußerst wirkungsvoll:

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Eisbaden in der Badewanne:

  • Dreht den Wasserhahn auf maximale Kälte und lasst die Badewanne gerade so voll laufen, dass ihr, wenn ihr euch hinlegt, komplett unter Wasser seid (außer dem Kopf). Bei meiner Wanne sind das genau 100l (kostet dann 16ct Wasser).
  • Wenn genug Wasser in der Wanne ist, setzt euch zuerst 10min. hinein (Idealfall: Wasser bis zum Bauchnabel).
  • Danach legt euch 5min. komplett hinein, lasst aber die Hände noch draußen
  • Die letzten 5min. legt auch die Hände mit ins Wasser
  • Gesamtbadezeit: 20min.
  • Hinterher heiß abduschen, in Bewegung bleiben, heißen Tee trinken und was Heißes essen, in eine Decke einwickeln! 20120510120420-Ice Baths
  • Die hier angegebenen Badezeiten sind im Endzustand erreicht. Fangt am besten mit 10min. Gesamtbadezeit an und steigert euch langsam
  • Die ersten zwei Male sind höllisch kalt, aber ihr gewöhnt euch daran (mache es selber schon länger und es wird jeden Tag besser)
  • Nehmt euch was zu lesen mit in die Wanne, um euch abzulenken
  • Wenn ihr Schüttelfrost in der Wanne bekommt, spannt euren kompletten Körper an. Die Muskeln vertreiben dann die Kälte
  • Wenn ihr an die 10°C in der Wanne gewöhnt seid und noch Steigerungspotenzial seht, dann legt euch einen Beutel Eis mit in die Wanne, um das Wasser bis auf 4-5°C abzukühlen
  • trinkt vorher ruhig einen Kaffee, um die Thermogenese auch auf diesem Wege in Schwung zu bekommen

Diese Methode ist die effektivste, aber auch die härteste. Sie ist auch nützlich, um abzunehmen, da in der kurzen Zeit extrem viel Energie verbrannt wird.

 

Alternative zur Badewanne: 

  • legt euch ein Handtuch in den Nacken und dort einen Eisbeutel drauf. 20min. sollten reichen. Das stimuliert das braune Fettgewebe im Nacken und oberen Schulterbereich. eisbeutelDiese Methode ist sanfter als das Eisbaden und erspart euch Schüttelfrost, ist aber auch ineffektiver (nur ca. 60% der Resultate im Vgl.)

 

Sport in der Kälte – die sanfte Methode:

  • Zieht euch sportgerecht an. Wenn es kalt ist, ruhig mehrere Lagen (wenn es sein muss auch Schal, Handschuhe, Thermojacke, …)
  • Wenn ihr warmgelaufen seid (nach 10-15min.) und beginnt, zu schwitzen, zieht euch langsam aus, bis es kühl, aber nicht zu kalt ist.
  • immer in Bewegung bleiben, um nicht auszukühlen! Wenn ihr doch mal stehen bleibt, zieht euch sofort wieder an, um nicht krank zu werden!
Kara Roy (black jacket) and Jennifer Lee (blue jacket) run down Mountain Avenue in a snowstorm.

Copyright: Freeletics

 

Sport in der Kälte – die harte Methode: (damit am besten im Oktober starten)

  • zieht euch kurze Sachen an (T-shirt, kurze Hose). Handschuhe und Schal nur, wenn es wirklich kalt ist oder, wenn ihr anfangs keine Erkältung riskieren wollt
  • Macht einen großen Satz Liegestütze/Burpees/Kniebeuge/alles zusammen, bevor ihr nach draußen geht, um die Muskeln ein wenig aufzuwärmen
  • fangt draußen sofort an, zu laufen und hört erst auf, wenn ihr 100m vom Ziel (zuhause) entfernt seid, nicht früher! (Um Erkältung vorzubeugen)
  • geht regelmäßig laufen und zieht es durch, so lange ihr könnt! Es wird nach und nach kälter und euer Körper wird sich daran anpassen. Ich habe die letzten Jahre gemerkt, dass ich bis knapp unter 0°C kurzärmelig laufen gehen kann. Kälter als -2°C wird es zu extrem, kälter als -6°C riskiert man ohne Schal und Nasenatmung eine Lungenentzündung. Was darüber liegt, ist durch effektives Training aber machbar.

 

Sport in der Kälte ziehe ich seit einigen Jahren konsequent durch. In den letzten 4 Jahren war ich nicht nennenswert krank (Vorsicht vor Ursache-Wirkung: War ich nicht krank trotz oder wegen dem Kältetraining?😉 )

Mit den hier aufgeführten Tipps könnt ihr einiges erreichen. Je mehr ihr umsetzt, desto besser für die Thermogenese. Fangt besser jetzt schon an, damit ihr ab Dezember thermogenetisch fit seid. Ihr werdet dadurch eurem Immunsystem einen großen Schub geben und auch weniger krank sein dadurch. Schöner Nebeneffekt des Kältetrainings: Euer Testosteron (Männer) wird erhöht und die Fettverbrennung angekurbelt🙂

Frage an euch: Betreibt ihr gezielt Kältetraining? Was für Methoden wendet ihr an? Wie viel Überwindung kostet euch das? Freue mich über Kommentare🙂

Photo credits:

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Thermogenese – der Schlüssel zu weniger Frieren

Servus🙂

 

Ich möchte in nächster Zeit eine Sammlung von Tipps anlegen, wie Ihr diesen Herbst/Winter besser übersteht. Mit einem besseren Körpergefühl. Mit mehr Sport an der frischen Luft trotz eisigen Temperaturen. Mit weniger Erkältungen. Alle Tipps habe ich nicht erfunden, sondern von Leuten übernommen, die ich als Vorbilder erachte – es hat bei ihnen funktioniert, es funktioniert bei mir, und es kann auch bei Euch funktionieren! Heute gibt es erst einmal ein bisschen Theorie, in kleinen Häppchen und appetitlich angerichtet.

 

Wie friere ich weniger? 

Das Gefühl des Frierens kommt dadurch zustande, dass die Umgebung (Wasser, Luft, Feststoffe) dem Körper aufgrund einer geringeren Temperatur Wärme entzieht. Der Körper will sich gegen diesen Energie-Entzug wehren und friert. Durch das unangenehme Gefühl sollt Ihr animiert werden, etwas gegen den Energieverlust zu tun. Ihr sollt euch etwas Warmes anziehen, in eine wärmere Umgebung wechseln oder euch bewegen, damit euch warm wird. Das ist der sensorische Reiz. Aktiv leitet Euer Körper auch einige Schritte ein, um dem Energieverlust und dem damit verbundenen Risiko der Unterkühlung zu begegnen: Die Muskeln z.B. zittern, erzeugen so Wärme und heizen den Körper auf bzw. versuchen, den Energieverlust zu kompensieren. Das nennt man dann zitternde Thermogenese (zitternde Wärmebildung).

Meine Tipps zielen alle auf die Thermogenese des Körpers ab – Wärmeverlust soll kompensiert werden durch mehr Wärmebildung im Körper. Ich möchte weder, dass ihr euch ein Speckpolster antrainiert (als Isolationsschicht wie bei Robben), noch, dass ihr euch ein Fell wachsen lasst.

Je besser die Thermogenese in eurem Körper abläuft bei gegebener Umgebung, desto weniger empfindet ihr die Situation als unangenehm und friert.

Die Thermogenese ist also der Schlüssel, um weniger zu frieren. Es gibt verschiedene Ansatzpunkte, um die Thermogenese zu erhöhen:

Durch das richtige Essen, das richtige Training und einigen neuen Gewohnheiten im Alltag. Die Ergebnisse werden euch überraschen.

 

Die in den folgenden Artikeln vorgestellten Tricks und Methoden zielen auf eine Erhöhung der Thermogenese auf verschiedenen Ebenen ab:

  • Die Zellebene
  • die Muskelebene
  • die Fettebene und
  • die Organebene

1. Zellebene

Die Energie für unsere Zellen und damit für unseren Körper wird in den Mitochondrien hergestellt – den Kraftwerken in unseren Zellen. Sie sehen aus wie kleine, gerillte Würmer (Foto s.u.). Sie stellen die Energie entweder indirekt – chemisch gebunden – über ein Molekül namens ATP bereit, oder direkt, durch die Freisetzung von Energie, was man zitterfreie Thermogenese nennt. Das Energiepotential, das im Laufe der Nahrungsverdauung aufgebaut wird, wird dabei nicht zur Erzeugung von ATP (und z.B. zur Muskelkontraktion) genutzt, sondern einfach zum „Heizen“.

Ansatzpunkte zum Erhöhen der Thermogenese auf Zellebene:

  • mehr Mitochondrien = mehr Energie
  • höhere Mitochondrienleistung = mehr Energie
  • mehr zitterfreie Thermogenese = mehr Wärmebildung im Körper auf zellulärer Ebene

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2. Muskelebene

Muskeln sind das Gewebe in unserem Körper, welches am meisten Energie benötigt und bereitstellt. Gleichzeitig sind Muskelzellen vergleichsweise reich an Mitochondrien. Außerdem: Solltet Ihr doch einmal frieren, schützt sich euer Körper dadurch automatisch vor Unterkühlung. Als Absicherung sind sie also auch  gut zu gebrauchen.

Um die Thermogenese zu erhöhen, gilt hier – neben der Reibungswärme durch Muskelarbeit -natürlich das selbe wie im zellulären Punkt: Mehr Mitochondrien. Wie wird das bewerkstelligt:dwayne-johnson-the-rock-hercules

  • mehr Muskelmasse = mehr Mitochondrien und mehr Reibung = mehr Energie
  • besser trainierte Muskelmasse = mehr Mitochondrien pro Muskelzelle

 

3. Fettebene

In unserem Körper gibt es weißes Fettgewebe – weich, glibbrig, eklig. Das Hüftgold, das die meisten stört. Es gibt aber auch das braune Fettgewebe – Fett, das nur dafür existiert, Wärme zu produzieren. So etwas gibt es? Ja klar, Babys haben zum Beispiel sehr viel braunes Fettgewebe, damit sie vor Unterkühlung geschützt werden, weil sie noch nicht genug Muskulatur zum „Heizen“ haben. Als Erwachsener kann man sich aber auch braunes Fettgewebe wieder „antrainieren“. Die wichtigsten Faktoren dafür sind Kälte und gewisse Nahrungsmittel – ich komme darauf zurück. Braunes Fettgewebe ist für die Thermogenese sehr wichtig und kann gut gebildet werden, es sitzt ungefähr im unteren Nackenbereich sowie an beiden Schulterblättern. Als durchschnittlicher Erwachsener besitzt man nur wenige hundert Gramm braunes Fettgewebe (im Gegensatz zu mehreren Kilos weißem Fettgewebe), es kann aber durch Wärmebildung bis zu 20-30% des täglichen Kalorienverbrauchs ausmachen. Es gilt also, die Masse an braunem Fettgewebe zu erhöhen. Dies kann lustigerweise auch durch eine Umwandlung von weißem in braunes oder beiges Fettgewebe erfolgen.

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4. Organebene

Hiermit meine ich den Stoffwechsel bezogen auf ganze Organe. Auf die Aufgaben der Organe und wie effizient sie arbeiten, was Energiebereitstellung und Thermogenese bedeutet.

  • erhöhte Darmgesundheit = besseres Immunsystem = mehr Energiebereitstellung
  • erhöhte Darmgesundheit = bessere Resorption (Aufnahme) von Vitalstoffen aus der Nahrung
  • gute Schilddrüse = höherer Energie-Grundverbrauch
  • funktionierende Leber = höherer Energie-Umsatz, v.a. im Sport
  • pH-Wert im Magen im Gleichgewicht = schnellere Verdauung von Nahrungsmitteln

 

Zum Schluss noch ein kleiner Fun-Fact über Gänsehaut🙂

 

Fun-Fact: Gänsehaut

Die Gänsehaut ist ein Überbleibsel aus früheren Zeiten der Entwicklungsgeschichte des Menschen. Eigentlich erhöht sich dabei die Hautoberfläche durch Anschwellen der Oberhaut, der Körper verliert also auf diesem Wege mehr Wärme. Wenn Ihr ganz genau hinseht, könnt ihr dabei beobachten, wie sich feine Härchen in der Gänsehaut mit aufrichten. Das ist der Grund für Gänsehaut: Diese Haare waren nicht immer so klein. Vor vielen vielen hunderttausenden bis millionen Jahren war der Mensch noch um einiges haariger als heute. Körperbehaarung geht heute ja immer mehr zurück, weil sie weniger benötigt wird (Kleidung). Als wir früher noch ein richtiges „Fell“ hatten, haben sich die Haare mit der Gänsehaut aufgerichtet und so durch Erzeugung eines Luftpolsters zwischen Haarspitze und Haut – mit den Haaren als Isolationsschicht – dem Wärmeverlust entgegen gewirkt.

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Es folgen die genauen Methoden, freut euch darauf😉

bis bald

 

 

Photo Credits:

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http://www.pixabay.com/de/

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Weniger frieren diesen Winter – beginne jetzt!

Ich melde mich auch aus der Sommerpause zurück🙂

der Umzug nach München ist gut überstanden und es findet sich hoffentlich auch wieder Zeit zum Schreiben. Ideen gibt es😀

 

Gestern war der erste Oktober, für mich symbolisch schon tiefster Herbst, September ist mehr ein Übergang😉 und mit dem Herbst kommen auch wieder kalte, verregnete, unangenehme Tage ins Haus, genauso wie Taschentücher, Hustensaft, Kuscheldecken und Winterschals. Aber damit Ihr diesen Herbst/Winter weniger friert und damit auch fitter, gesünder und wohliger seid, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.

DISCLAIMER: Ich bin kein Arzt, ich bin Biochemiker. Ich verstehe den Körper auf zellulärer Ebene zuerst und schließe daraus auf den Körper. Ein Mediziner macht es genau andersherum, muss aber nicht immer Recht haben. Die Tipps, die ich hier an Euch weitergebe, sind erprobt, aber nicht völlig risikofrei. Wer etwas erreichen möchte, muss auch mal etwas riskieren! Diese Tipps sind wissenschaftlich begründet und effektiv, ihr könnt dadurch also mehr erreichen, als ihr am Anfang denkt.

 

Um weniger zu frieren, gibt es verschiedene Ansatzpunkte auf verschiedenen Ebenen. Diese werde ich in der kommenden Zeit nach und nach vorstellen.  Die folgenden Artikel werden nach diesen Themen geordnet sein:

  1. Thermogenese – der Schlüssel zu weniger Frieren
  2. Den Körper anheizen mit dem richtigen Sport
  3. Den Körper anheizen mit der richtigen Ernährung
  4. Den Körper anheizen mit Alltagstipps
  5. Das Immunsystem stärken für die kalte Jahreszeit (kleines Extra)

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Nicht vergessen: Die Wintervorbereitung beginnt schon jetzt. Eichhörnchen sammeln und horten Essen, um wohlig warm über den Winter zu kommen, wir können neben einer Speckschicht auch anders dagegen vorgehen. Und da der Körper sich nicht immer sofort an neue Begebenheiten anpasst, sondern Zeit benötigt, ist JETZT der ideale Zeitpunkt.

Bis dahin🙂

Bananen-Zimt-Sandkuchen als Mini-Gugls

Ein simples Sandkuchen-Rezept, das es in sich hat! Ihr könnt diese leckeren, samtig-weichen Gugls als Mini-Exemplare oder als ganzen Kuchen, bzw. großen Guglhupf ausbacken. Berücksichtigen müsst ihr nur die längere Backzeit.

Wer die Kombination aus Bananen und Zimt mag, der wird dieses aufgepeppte Rührkuchen- Rezept lieben!

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Für 35-40 Mini-Guglhupfe:

120g Puderzucker, 170g weiche Butter (auf Zimmertemperatur), 2 Päckchen Vanillepuddingpulver, 4 mittelgroße Eier, 2 EL Zitronensaft, 4 EL frisch gebrühter Kaffee, 120g Mehl, 1 Bananane (sehr klein zerdrückt), 2 gestrichene TL Zimt, 1-2 TL Puderzucker z. Bestäuben

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Puderzucker und Butter mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen, die Eier einzeln unterziehen und weiterrühren. Die restlichen Zutaten nach und nach untermengen und den Teig immer schön gleichmäßig schlagen, sodass eine einheitliche, homogene Masse entsteht.

Den Teig auf die Guglhupf-Formen aufteilen und 15 Minuten goldbraun backen. Kurz abkühlen lassen, mit etwas Puderzucker bestäuben- und am besten gleich im Anschluss frisch genießen.

TIPP: Die Guglhupfe lassen sich einzeln super und unkompliziert einfrieren und bei spontanem Kaffeebesuch schnell auftauen (z.B. in der Mikrowelle).

AUßERDEM: Ein paar Schokoladendrops im Teig, die beim Backvorgang halb aufplatzen, unterstreichen die fein-cremige Zimt-Note.

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Bananen-ZimtGugls