Reize setzen! (Teil 2)

Gestern bin ich in Teil 1 darauf eingegangen, wie man mit einfachen Reizen seine Gesundheit und sein Immunsystem etwas pushen kann. Heute geht es um Sport.

Zuerst eine kleine Wiederholung der Basics:

1. Unser Körper/Nervensystem reagiert auf Veränderungen  und

2. Setze Reize in die Richtung, in die du deinen Körper bringen willst! (Auf einen Reiz folgt immer eine Reaktion!)

mit ein paar Anwendungen bzgl. Sport aus meinem Alltag:

 

Du willst Muskeln aufbauen/fit bleiben?

– Sonntagsbrunch oder Schmauß am Buffet? Voller Bauch, Trägheitsgefühl, schlechtes Gewissen? Egal! Wenn ihr schon mehr Energie aufnehmt als ihr verbraucht, gebt eurem Körper nicht die Chance, es als Fett zu speichern. Nutzt dieses Zuviel an Energie, um den Reiz zum Muskelaufbau zu setzen. Muskelaufbau funktioniert nur bei einem Plus an Energie. Ich mache dann einfach ein paar Muskeltraining-Sessions (im 1-2 stündigem Abstand). So setze ich den Körper und die Hormone nicht auf „Fett speichern“, sondern auf „Muskelaufbau“. Oder ihr geht eine große Runde Joggen. So setzt ihr den Körper auf „Nahrung und Reserven mobilisieren“ statt auf Speichern. Plus ihr verbrennt direkt einen Teil des Essens. Die Auswirkungen habens wirklich in sich. Besonders in der Woche zwischen Weihnachten und Silvester habe ich so trotz täglichem Spachteln nicht zugenommen, sondern Muskeln aufgebaut. Jeden Tag ein schön fetter Braten? Ideal zum Muskelaufbau!

-Du willst ganzheitlich fit aussehen? Dann mach nicht immer die selben Muskelübungen! Es gibt zig verschiedene Arten Liegestützen, ich selber mache 5 verschiedene, die immer verschiedene Muskelgruppen ansprechen. Oder macht mal Muskelübungen, die ihr sonst nicht mögt (bei mir sinds Kniebeuge oder Schwimmen). Euer Körper wird mit massivem Muskelaufbau reagieren, weil er diese Übungen oder diese Muskelgruppen nicht gewohnt ist. Gleiches gilt beim Joggen:  Vom normalen Joggen allein werdet ihr nicht ganzheitlich fit aussehen, vllt. teilweise. Beim Joggen werden auch nur Teile der Beine stärker beansprucht. Die Lösung: baut sog. Running Drills beim Joggen mit ein, um alle Muskelpartien in den Beinen/Oberkörper zu trainieren! Ein paar Beispiele wären: Rückwärts laufen, Sidesteps, Hampelmann, Burpees, was ihr wollt. Oder baut alle paar Minuten bzw. zwischendurch einfach ein paar Oberkörper-Übungen wie Liegestütze, Burpees, Klimmzüge mit ein. So bleibt nicht das ganze Blut in den Beinen, sondern erfrischt den Kopf und die oberen Muskelpartien. Der Experte für solche Übungen ist JoePaleoTV, seinen Kanal kann ich euch sehr empfehlen 🙂

Abends vor dem Schlafen (nicht direkt, sondern ca 30-60 Minuten) eine extra Einheit Muskeltraining. Mit Muskelkater ins Bett gehen, bewirkt, dass der Körper nachts Muskeln aufbaut. Wenn ihr artig euer Abendessen aufgegessen habt 😉 Oder fang früh direkt nach dem Aufstehen z.B. mit einer Runde Liegestütze an. Das bringt gleichmal den Puls, die Muskeln und den Stoffwechseln ins Wallen.

-Lasst früh einfach mal den Kaffee weg! Der Körper wird euch mit einer höheren Koffein-Empfindlichkeit und Entzug danken! Ein Artikel dazu folgt noch.

– ….

Versucht, diese Reize in euren Alltag einzubauen. Erwartet nicht die Welt, denn je niedriger die Erwartungen, desto höher die Überraschung 😉 je mehr Reize, desto besser. Aber übertreibt es nicht. Der gesunde Menschenverstand sagt euch immer, wann genug ist.

 

Fallen euch noch weitere Beispiele ein, die euren Alltag so verändern? Ich habe sicher unzählige, auch von mir, vergessen, also schreibt mir eure 🙂

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