Wie kann ich Histamin-Symptome durch meine Ernährung reduzieren?

Ihr seid auf Histamin-Intoleranz positiv getestet oder vertragt es nicht gut?

Euch ist die ganze Sache nicht geheuer und ihr wollt das Histamin in eurer Ernährung reduzieren?

Ihr seid gerade in der Phase, euch selbst zu testen und wollt wissen, wo alles Histamin enthalten ist?

Ihr seid an Histamin interessiert?

 

Dann seid ihr hier richtig 🙂

Heute werde ich euch erklären, wie man die Wirkung reduzieren kann, Wie man durch kalten Entzug sein Wohlbefinden wieder steigern kann. Dazu muss man wissen, wo es alles enthalten ist oder wie der Körper zur Produktion angeregt wird. [eine Liste von Histamin-Symptomen findet ihr noch einmal hier]

 

 

Man unterscheidet zwischen Histamin-haltigen Nahrungsmitteln, Histamin-freisetzenden Nahrungsmitteln und Histamin-freisetzenden Medikamenten [1]

Nahrungsmittel, die reich an Histamin sind:[2]histamin_word_cloud_2

vereinfacht gesagt stellen v.a. Bakterien und Hefen Histamin in unserer Nahrung her, also gilt es, Nahrungsmittel zu streichen, die lange mit Bakterien oder Hefen in Kontakt waren:

– Sauerkraut, eingelegte Gurken und anderes eingelegtes Gemüse

– verarbeitetes oder geräuchertes Fleisch und Wurstwaren

– fermentierte, proteinreiche Milchprodukte wie Käse

– nicht mehr ganz so frisches Fleisch oder Fisch (Fisch besser ganz meiden)

– Meeresfrüchte (Krustentiere)

– nicht mehr ganz so frisches Obst oder Gemüse

– Wein, Bier, Sekt (alkoholische Getränke eben, denn Alkohol wird von Bakterien und Hefen hergestellt)

– Fertiggerichte

– Essig (Weingeistessig scheint hier eine Ausnahme zu sein)

– Schokolade/Kakao

– schwarzer Tee

– Spinat

– Sojasauce

Dazu kommen einige Obst- und Gemüsesorten, die von Natur aus Histamin enthalten:

– Zitrusfrüchtezitrus

– Bananen, Papaya, Ananas

– Nachtschattengewächse wie Auberginen, Paprika, Tomaten, Kartoffeln und Chilis

– Weizenprodukte

– Hülsenfrüchte

 

 

Eine Menge, ich weiß. Tut mir leid, dass die Liste so lang ist, aber so ist das nun einmal

 

 

Nahrungsmittel, die Histamin im Körper freisetzen oder den Abbau behindern:

Die meisten oben genannten Nahrungsmittel, hinzu kommen in einigen Fällen auch:[3]

– Nüsse

– grüner Tee und andere Koffein-enthaltenden Getränke (außer Kaffee)

– Erdbeeren

– Schweinefleisch

– Eiklar

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Medikamente, die Histamin im Körper freisetzen:

Für den Fall, dass ihr diese Medikamente nehmt. Eine Liste findet ihr[hier]

 

 

Das war eine ordentliche Ladung…

Vergleicht am besten mal die oben genannten Nahrungsmittel mit eurem alltäglichen Essen und ändert ggf. ein wenig ab.

Grundsätzlich: Bakterien sind etwas Natürliches, ja, aber indem wir Menschen Nahrungsmittel so zu unseren Gunsten verarbeiten, um sie schmackhafter oder haltbarer zu machen, erlauben wir auch Bakterien, Stoffe herzustellen, die wir in uns aufnehmen, die unser Körper nicht gewöhnt ist und evtl. nicht damit klarkommt.

 

Histaminfreie Diät:

Die Symptome werden nicht zu 100% besiegt, aber ein überwiegender Teil der Patienten bekommt sie in den Griff und ermöglicht sich so ein besseres Leben [4].[5] Wenn das nicht funktioniert, mit dem Arzt absprechen und evtl. Antihistaminika nehmen.

Häufig kommen mit zuviel Histamin im Körper auch Pseudo-Allergien hinzu [6], die aber nicht immer ihren Ursprung im Histamin in der Nahrung haben, sondern oft an anderen Nahrungsunverträglichkeiten. Bei mir waren das Milchprodukte.

 

 

Ich hoffe, euch mit diesen Infos ein bisschen geholfen zu haben. Histamin ist, sofern man unverträglich ist, ziemlich gemeines Zeug, da es in so vielen Nahrungsmitteln enthalten ist. Auch in vielen paleo-konformen Lebensmitteln.

Wenn man plötzlich z.B. Nachtschattengewächse, Zitrusfrüchte, Eiklar und Schweinefleisch vorerst streichen muss, kommt man ins Grübeln, was man stattdessen essen kann. Eine Alternative wären sog. Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth, Buchweizen. Nicht ganz paleo-konform, aber wenn man Probleme hat, auf seine Energie zu kommen, eine Übergangslösung. Allerdings sollte es auf Dauer kein Problem darstellen, mehr Rindfleisch statt Schweinefleisch zu essen, mehr Avocados und mehr einheimisches Obst statt Zitrusfrüchte, Eier müssen auch nicht unbedingt sein.

Ich finde sowieso, dass es nicht ganz der steinzeitlichen Ernährung entspricht/entsprach, 30 Eier pro Woche zu essen, Eier haben auch eher eine Ausnahme dargestellt. Auf Eier zu verzichten, sollte also mit dem Hintergedanken ok sein.

 

Falls euch noch Fragen oder Anregungen in den Sinn kommen, schreibt mir einfach eine Nachricht 🙂

falls ihr schon Erfahrungen mit Histamin gesammelt habt, würde ich mich über eure Erfahrungsberichte freuen!

 

Falls euch gefällt, was wir hier fabrizieren, meldet euch für den Newsletter an 🙂

 

 

 

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