Die 12 Richtlinien der Paleo-Ernährung – Teil 2

Hallo 🙂

Hier komm Teil zwei meiner Richtlinien zu einer gesund durchgeführen Paleo-Ernährung.

Jedem bleibt es selbst überlassen, wie strikt er sich daran hält, denn es sind nur Richtlinien, keine Regeln. Richtlinien, die mir und vielen anderen in den letzten Jahren enorm geholfen haben, sei es bezüglich Sport, Gesundheit, Schlaf, Lebensgefühl oder Denkleistungen.

Diese Richtlinien sind nicht allgemeingültig, aber da moderne Wissenschaft immer mehr untermauert, was ich schon länger glaube, wird mein Kreuz auch immer breiter 🙂

 

7. Keine Angst vor Fett und fettreichen Lebensmitteln
Fett liefert lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren[27] und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen NICHT das Risiko für Fettstoffwechselstörungen[24][25] mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Meiden Sie pflanzliche, raffinierte Öle und Fette (z. B. Sonnenblumen-, Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette)[22][28][29] mit Ausnahme von Leinöl und Olivenöl. Achten Sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food und Fertigprodukten meist enthalten ist. Mindestens 60 – 80 Gramm Fett pro Tag sind zur optimalen Gesundheit täglich ein guter Richtwert.

 

Abbildung 1 zeigt die Verbindung zwischen den Low-Fat-Richtlinien in den USA und der sich stark ausbreitenden Übergewichts-Epidemie. Fett ist nicht das Problem!!

Abbildung 2 zeigt , welche Öle und Fette von der Fettzusammensetzung gut zum Kochen geeignet sind. Der Anteil an gesättigten und einfach ungesättigten Fetten sollte dabei möglichst hoch sein (Kokosfett, Butter, Olivenöl). Zur kalten Verwendung nehmt am besten Fette mit viel Omega-3-Fettsäuren und einfach ungesättigten Fettsäuren (wie Leinöl oder Olivenöl)

low-fat-guidelinesfatty-acid-breakdown-of-different-fats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Zucker und Salz in Maßen, reichlich Gewürze und Kräuter
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z. B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur selten [30][31][32]. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen, diese enthalten reichlich sekundäre Pflanzenstoffe und haben positive Wirkungen auf den Stoffwechsel, und Salz. Wenn Sie kein mit Iod und Fluor angereichertes Salz verwenden, achten Sie auf ausreichenden Verzehr von Seefisch.

 

 

9. Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist lebensnotwendig. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure – und energiearme Getränke. Trinken Sie zuckergesüßte Getränke nur selten. Diese sind energiereich und können bei gesteigerter Zufuhr die Entstehung von Übergewicht und Karies fördern. Alkoholische Getränke sollten wegen der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Trinken Sie reichlich ungesüßte Kräutertees, grünen und schwarzen Tee sowie schwarzen Kaffee.

 

 

 

10. Schlaf und frische Luft130.716
Achten Sie auf ausreichend guten Schlaf (mindestens 7 Stunden pro Nacht) und frische Luft, um Ihren Körper und Geist fit zu halten. Schlaf ist nötig, damit sich Ihr Körper regeneriert und Erlebtes verarbeitet.

 

11. Sich Zeit nehmen und genießen
Gönnen Sie sich eine Pause für Ihre Mahlzeiten und essen Sie nicht nebenbei. Lassen Sie sich Zeit, das fördert Ihr Sättigungsempfinden. Essen Sie, wenn möglich, in guter Gesellschaft – gemeinsam erlebtes Essen erhöht die Kreativität bei der Zubereitung und den Genuss.

 

12. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Vollwertige Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (mindestens 30 – 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen und helfen Ihnen dabei, Ihr Gewicht zu regulieren. Gehen Sie zum Beispiel öfter einmal zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad. Das schont auch die Umwelt und fördert Ihre Gesundheit.22352386,18950325,highRes,teaser_radfahren_gesund_dpa

Versuchen Sie, Bewegung in Ihren Alltag einzubauen: Nehmen Sie z.B. die Treppe anstatt den Aufzug, stehen öfters einmal vom Bürostuhl auf und vertreten sich die Beine.

 

 

Habe ich etwas vergessen? Bitte lasst es mich wissen!

Habe ich etwas falsch oder widersprüchlich geschrieben? Kritik ist hier sehr erwünscht! 🙂

 

 

[Photo credits:

http://authoritynutrition.com/it-aint-the-fat-people/

http://images04.asklubo.com/abend-mit-freunden.jpg/130.716

http ://www.fr-online.de/image/view/2013/3/9/22352386,18950325,highRes,teaser_radfahren_gesund_dpa.jpg

Advertisements

6 Gedanken zu “Die 12 Richtlinien der Paleo-Ernährung – Teil 2

  1. deine richtlinen gefallen mir sehr! tolle beiträge.
    bei den fetten hast du das kokosöl vergessen, oder hab ich es übersehen?
    ich würde deine beiden richtlinienartikel sehr gern bei mir im paleoartikel verlinken. darf ich?
    herzliche grüße
    kerstin

    • Hi Kerstin,
      danke für dein Lob. Das Kokosöl hab ich faulerweise mit zu Kokosfett gezählt. Der Vollständigkeit halber werde ich es aber noch hinzufügen. Die zwei Beiträge kannst du sehr gerne in deinem Blog mit verlinken 🙂

      Einen schönen Sonntag,
      Martin

  2. 🙂 ahhh. danke für die schnelle antwort. und ich hatte es natürlich überlesen! dass kokosfett und – öl das selbe ist, ist klar.
    liebe grüße

  3. Pingback: der paleo code – ein gewinn | siedend bunt
  4. Pingback: Fazit nach 3 Jahren – was bedeutet Paleo für mich? | Kitchen On Fire

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s