Weniger frieren diesen Winter – beginne jetzt!

Ich melde mich auch aus der Sommerpause zurück 🙂

der Umzug nach München ist gut überstanden und es findet sich hoffentlich auch wieder Zeit zum Schreiben. Ideen gibt es 😀

 

Gestern war der erste Oktober, für mich symbolisch schon tiefster Herbst, September ist mehr ein Übergang 😉 und mit dem Herbst kommen auch wieder kalte, verregnete, unangenehme Tage ins Haus, genauso wie Taschentücher, Hustensaft, Kuscheldecken und Winterschals. Aber damit Ihr diesen Herbst/Winter weniger friert und damit auch fitter, gesünder und wohliger seid, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.

DISCLAIMER: Ich bin kein Arzt, ich bin Biochemiker. Ich verstehe den Körper auf zellulärer Ebene zuerst und schließe daraus auf den Körper. Ein Mediziner macht es genau andersherum, muss aber nicht immer Recht haben. Die Tipps, die ich hier an Euch weitergebe, sind erprobt, aber nicht völlig risikofrei. Wer etwas erreichen möchte, muss auch mal etwas riskieren! Diese Tipps sind wissenschaftlich begründet und effektiv, ihr könnt dadurch also mehr erreichen, als ihr am Anfang denkt.

 

Um weniger zu frieren, gibt es verschiedene Ansatzpunkte auf verschiedenen Ebenen. Diese werde ich in der kommenden Zeit nach und nach vorstellen.  Die folgenden Artikel werden nach diesen Themen geordnet sein:

  1. Thermogenese – der Schlüssel zu weniger Frieren
  2. Den Körper anheizen mit dem richtigen Sport
  3. Den Körper anheizen mit der richtigen Ernährung
  4. Den Körper anheizen mit Alltagstipps
  5. Das Immunsystem stärken für die kalte Jahreszeit (kleines Extra)

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Nicht vergessen: Die Wintervorbereitung beginnt schon jetzt. Eichhörnchen sammeln und horten Essen, um wohlig warm über den Winter zu kommen, wir können neben einer Speckschicht auch anders dagegen vorgehen. Und da der Körper sich nicht immer sofort an neue Begebenheiten anpasst, sondern Zeit benötigt, ist JETZT der ideale Zeitpunkt.

Bis dahin 🙂

Überrascht eure Grill-Gäste mit diesem Primal Foodhack!

Die Grill-Saison läuft, nächste Woche sind in Süddeutschland 30 Grad und mehr gemeldet. Perfekt, um ein paar Foodhacks auszupacken. Heute habe ich einen für euch, der euren Gästen und euch garantiert in Erinnerung bleiben wird und gut schmeckt. Doch bevor ich weiter schreibe, lasst das hier erstmal auf euch wirken:

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wunderschön, nicht wahr?

Und was, wenn das eine gesunde Torte ist? Glutenfrei? Low-carb? Dann höre ich euch sagen: Her damit!

Denn was von außen aus sieht wie eine mächtige, sahnige Torte, entpuppt sich nach genauerem Hinsehen als …

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Und das ist der ganze Clou dabei:

 

1.) Nehmt eine kleine Wassermelone und schneidet unten einen Sockel ab (ca. ein Viertel der Melone)

2.) stellt die Melone mit dem Sockel nach unten auf den Tisch

3.) schneidet nun die Schale außen herum ab

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4.) Schlagt 500 ml Sahne steif. Hier ist der Primal-Faktor, ich habe die Torte erst einmal gemacht, mit Sahne hält es bombenfest. Habe mir aber sagen lassen, dass es mit Kokossahne (Geschlagene Kokosmilch) oder einer 50/50 Quark/Sahne-Mischung auch funktioniert. Aber nehmt bloß keinen Joghurt. Es muss halten, sonst ist die Überraschung dahin.

5.) Bestreicht die Melone von außen großzügig mit der Sahne. Es soll aussehen wie eine Torte.

 

6.) Verziert eure Torte nach gusto. Je bunter und üppiger, desto besser. Ich persönlich mag das Zusammenspiel aus Schokolade, Erdbeeren und gerösteten Nüssen am meisten.

7.) Circa eine Stunde nach dem Grillen, wenn alle sich schon 20150613_173306die prallen Bäuche streicheln, packt ihr dann die Torte aus. Alle denken sich: „ich bin schon sooo voll, aber diese Torte sieht sooo lecker aus. Die muss ich probieren!“

8.) Genießt die Aufmerksamkeit und die überraschten Gesichter 🙂

 

Danke an der Stelle an die Facebook-Seite healthyfitnessdivas, von der ich die Anregung habe.

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Wie sah eure Torte aus? Schickt mir eure Bilder 🙂

PS: Wäre schön, wenn ihr auf Facebook einen Daumen hinterlasst, wenn euch unsere Seite gefällt :)

Birnen im Bacon-Mantel mit Tahin & Rucola

Hm… Mein Tipp für den nächsten Brunch oder die nächste (Grill)Party: Birnen im Bacon-Mantel.

Schmeckt auch göttlich mit einer fruchtigen Soße (z.B. aus Aprikosen) oder Dip. Ich habe die Bacon-Birnen mit einem Rucola-Salat  (mit Balsamico-Dressing) serviert,- das brauch man natürlich nicht, wenn man diese Leckerbissen zu einer Party mitnimmt…

Es ist einfach, es ist lecker, es kostet nicht ewig Zeit…

…eigentlich ich kann diesmal eigentlich nur sagen:

RAN AN DEN HERD, AUSPROBIEREN & GENIEßEN! 🙂

Birnen#Bacon#Tahin

 

Zutaten für 3-4 Personen (als Vorspeise):

– 2 mittelgroße Birnen

– 2 Packungen dünner Frühstücks-Bacon

– 4-5 EL Tahin (Sesampaste)

– etwas Salz + Pfeffer z. Abschmecken

Zum Servieren: 150g Rucola-Salat (mit Balsamico-Dressing)

Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen. Die Birnen waschen, halbieren, entkernen und vierteln. Die Birnenstücke für 5-7 Minuten (je nachdem wie groß sie sind) in den Backofen,- sodass sie etwas weich werden. Anschließend die Stücke aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Bacon in einer beschichteten Pfanne erhitzen und wenige Minuten beidseitig im Eigenfett goldbraun brutzeln. Einzeln aus der Pfanne nehmen und auf ein Küchenkrepp legen, damit das Fett etwas aufgesaugt wird.

Jeweils  2 Baconscheiben um ein Birnenviertel wickeln, jeweils zwei Stücke auf einem Vorspeisenteller drapieren, mit Tahin beträufeln und Rucolasalat servieren. YUM!

Bacon#BirneBirnen#Bacon

Classic Paleo: Meatzza (Hackfleischpizza)

Wenn ich ehrlich sein darf, dann war der Belag schon immer der beste Teil der Pizza (bis auf das eine Mal, als mir ein italienischer Freund in stundenlanger, liebevoller Handarbeit eine Pizza Margarita gemacht hat. Das war mal ne anständige Pizza! Aber ich schweife ab…). Von daher fällt mir der Verzicht auf Pizza in dem Sinne nicht schwer. Vor allem nicht, wenn man das Beste an der Pizza – den Belag/Fleisch/Käse – einfach nimmt und daraus eine eigene Pizza macht. Und wenn man viel Sport macht und oft an seinen Eiweißbedarf denkt, ist sie der perfekte Kompromiss: Die Meatzza!

Gehört habe ich den Begriff das erste Mal hier – bei EpicMealTime, einer der coolsten Kochshows überhaupt.

Die Meatzza ist schnell gemacht. Sie besteht aus immer dem selben Boden: Fleisch! (und ein Ei, Zwiebel, Gewürze)

Auf den Boden kann dann „Belag“ nach Bedarf gelegt werden. Ich nehme gerne eine Lage passierte Tomaten, fein gehackte Zwiebeln und Brokkoli oben drauf. Man kann auch einfach noch ein paar Eier auf das Hackfleisch schlagen. Oder Speck. Wonach euch gerade ist. Oder was der Kühlschrank gerade hergibt (Resteverwertung).

 

Rezeptvorschlag (1 Person):

Boden:

300g Hackfleisch (Rind schmeckt mir am besten)

1 Ei

1/2 Zwiebel20150528_185451

Salz, Pfeffer

– Alles verkneten und 1-2cm dick ausgebreitet für 15min. bei 180°C im Ofen backen

 

Belag:

100ml passierte Tomaten (um das Fleisch zu bedecken)

1/2 Zwiebel

150g Brokkoli-Röschen

ein paar Mandelstifte

Salz, Pfeffer, Pizzakräuter (Oregano, Basilikum, Rosmarin, Thymian)

– Belag auf dem Boden verteilen und noch einmal für 10min. bei 150°C im Ofen garen. Die Brokkoli-Röschen sollten noch leichten Biss haben. Die Kräuter frisch auf die fertige Meatzza streuen, da sie sonst Aroma verlieren.

 

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optional:

1 Paprika (oder ein bunter Mix aus verschiedenfarbigen Paprikas) oder

2 Eier oder

1 Zucchini (grob geschnitten) oder

Bauchspeck (um den Fleischgehalt bei nahezu 100% zu behalten 😉 )

Käse (für die Primals unter euch)

was der Kühlschrank hergibt!

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Keine große Kunst. Sehr einfaches Rezept, sehr lecker. Sehr günstig (Kostenfaktor pro Person: max. 2€). Und gesund. Haut rein 🙂

Fazit nach 3 Jahren – was bedeutet Paleo für mich?

Servus miteinander 🙂

vor etwas mehr als 3 Jahren bin ich (damals noch in Australien unterwegs) auf Paleosophie und Urgeschmack gestoßen und, weil es mich auf Anhieb überzeugt hat, und ich merkte, dass ich unbewusst schon immer in diese Richtung gegangen bin (ernährungstechnisch), wollte ich Paleo ausprobieren. 3 Jahre später – ein Fazit:

– ich bin nie krank (nicht mal ansatzweise)

– kein Heuschnupfen mehr (früher Dauerpatient von cetirizin)

– besserer Schlaf (komme auch mit weniger Schlaf aus)

– mehr Leistung (sowohl im Sport als auch in der Uni – als ob mein Körper endlich das tankt, was er schon immer wollte, und so maximale Leistung bringen kann)

– mehr Ausdauer und Durchhaltevermögen (war v.a. im Biochemie-Studium unglaublich wichtig)

– steter Muskelaufbau (soll mal einer behaupten Paleo und Bodybuilding vertragen sich nicht)

– gesunde Haut und knochen

– top Blutwerte (selbst der Arzt war überrascht): Artikel zu Blutfettwerte und Nierenwerte

 

Diese Liste könnte endlos weiter gehen, aber das waren die wichtigsten Fakten. Wie meine Ernährung und Sport aussieht, könnt ihr hier nachlesen.

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Was bedeutet Paleo für mich?

Für mich hat es 2 Seiten: Die (ideo)logische Seite und die wissenschaftliche Seite.

 

Die (ideo)-logische Seite: Es ergibt für mich und viele Andere einfach Sinn, wie pro Paleo argumentiert wird:

– Der Mensch ist eher an das Steinzeitfutter als an moderne Ernährung angepasst (welche zu 72% aus Nahrung besteht, die unser Körper nicht gewöhnt ist oder nur wenig bis keine Nährstoffe enthält, wie Getreide, Zucker, Speiseöle, Milchprodukte [1]

– Genetisch ist unser Stoffwechsel eher an 3 Mio. Jahre prä-neolithische Kost (vor Beginn des Ackerbaus) als an 10.000 Jahre Getreide- und Milchkonsum angepasst (natürlich verändert sich der Körper mit veränderter Nahrung, aber nur langsam)

– Essen, was man jagen und sammeln konnte, anstatt verarbeiteter und nährstoffarmer Industrienahrung

 

Aber leider ziehen solche Argumente meines Erachtens zahlreiche Gegenargumente/Kritikpunkte nach sich wie:

– Der Mensch hat sich in 10.000 Jahren sehr wohl an neuzeitliches Essen angepasst, da wir z.B. Stärke immer besser spalten können (durch aktivere Gene und Enzyme) und auch im Erwachsenenalter noch Laktose vertragen

– Es gab keine Steinzeiternährung in dem Sinne, da es überall auf der Erde ein anderes Nahrungsangebot gab

– Das Essen damals und heute kann man nicht vergleichen (alles in „Bio-Qualität“,Obst und Gemüse wesentlich kleiner, nährstoffärmer und schlechter verdaulich als heute)

– und noch mehr logische Gegenargumente

 

Paleo ist ein Konzept.

Ein Konzept, das stark vereinfacht ist, das man sich einfach merken und umsetzen kann, und das trotz seiner Einfachheit erstaunlich viele wissenschaftliche Fakten vereint. Ich bin immer wieder überrascht, dass die Wissenschaft immer wieder aufs selbe hinausläuft: Ernähre dich so natürlich  und vielseitig wie möglich!! (die gleich genannten Ernährungsempfehlungen). Das Konzept „Essen, was man jagen und sammeln kann, und viel Sport an der frischen Luft  ist primitiv, ja, und bietet Angriffsfläche für viele Gegenargumente, ja, ist aber leicht umzusetzen und sehr, sehr effektiv.

 

Wegen der Gegenargumente aber argumentiere ich pro Paleo nicht gerne von der (ideo)logischen Seite, sondern von der wissenschaftlichen. Wenn man sich in die wissenschaftliche Literatur einliest und die biochemischen Basics zur Ernährung versteht, und kritisch hinterfragt, was er liest und hört, um sich ein eigenes Bild zu verschaffen, wird immer wieder in die selbe Richtung gedrängt.

Diese Richtung gibt einige Anhaltspunkte, wie eine ideale Ernährung aussehen sollte. Diese Anhaltspunkte decken sich übrigens (wenigstens teilweise) mit vielen anderen Ernährungsformen, allerdings ist v.a. die Ideologie bei Paleo eine andere: 

viel Obst und Gemüse: saisonal, regional, vielseitig

Fleisch, Fisch , Eier: möglichst unbelastet, nachhaltig, frisch, unverarbeitet

Nüsse und Samen in kleinen Mengen

keine Speiseöle (Rapsöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl), stattdessen stabile Kochfette (Olivenöl, Ghee , Kokosfett)

wenig Getreide und Hülsenfrüchte (dieser Punkt deckt sich vergleichsweise wenig mit anderen Ernährungsformen)

– Bier und Wein selten

– wenig Zucker

– keine verarbeiteten Nahrungsmittel

– Milchprodukte am besten nur fermentiert oder roh und auch nur, wenn man sie gut verträgt. Selbst dann aber nur in kleinen Mengen20150512_200109

– zusammengefasst: Ernähre dich so natürlich  und vielseitig wie möglich, mit unverarbeiteten Nahrungsmitteln. In diesem einen Satz stecken mit die meisten und besten Ernährungstipps überhaupt

(etwas ausführlicher s. die 12 Richtlinien der Paleo-ErnährungTeil 1 und Teil 2)

 

Was bringt einem so eine Ernährung? (Biochemie)

Maximum an lebenswichtigen Nährstoffen wie Vitamine , Mineralstoffe, hochwertiges Eiweiß, essentielle Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, stoffwechselfördernde Stoffe aus Tieren und Ballaststoffe

Minimum an potentiell schädlichen Stoffen aus Pflanzen: z.B. Antinährstoffe wie Phytinsäure, Gluten, Lektine, Proteaseinhibitoren, Zucker, Alkohol, zuviele Omega-6-Fette

– Minimum an potentiell schädlichen Stoffen aus Tieren: Schwermetalle, Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel (wenn auf artgerechte Haltung geachtet wird), Krankheitserreger

– Minimum an potentiell schädlichen Stoffen aus der Industrie: z.B. chemische Zusatzstoffe zum Konservieren, Bleichen, Stabilisieren etc., alle Dopingmittel für Tiere wie Hormone, Antibiotika, schlechtes Kraftfutter;

– Zusammenfassend: Maximal lebenswichtige Stoffe, minimal gesundheitsschädigende Stoffe. Und das bedeutet die Paleo-Ernährung für mich: Eine biochemisch optimierte, natürliche Ernährungsform

 

Diese Argumentation entspricht schon eher meinem Bild und bietet weniger Angriffspunkte für Kritiker . Natürlich können Kritiker kommen und argumentieren, dass Gluten ja gar nicht so schlecht ist und Rapsöl ja eigentlich ganz gesund, allerdings kann man hier viel besser argumentieren, weil einem die wissenschaftliche Literatur und unzählige Studien den Rücken stärken. Die Grundlage ist eine ganz andere und sehr viel stabiler als die ideologische Argumentation.

 

 

Aber Paleo ist mehr als nur Ernährung. Es ist ein Lifestyle. Viele reduzieren Paleo einfach nur auf Fleisch, Fleisch, Fleisch. Oder einfach nur aufs Essen. Das ist falsch. Ein Lifestyle versucht, alle Aspekte eines gesunden Lebens abzudecken. Hier zeigt sich mal wieder, dass wir nicht versuchen, unsere Freunde aus der Steinzeit zu imitieren, sondern von ihnen zu lernen. Zu vergleichen, wie man damals gelebt hat, um zu verstehen, warum wir heute unter so vielen gesundheitlichen Problemen leiden.

Was also bedeutet dieser Lifestyle noch für mich?

SPORT!!! Ganz wichtiger Aspekt meines Lebens. Täglich Sport. Kraftsport. Ausdauersport. Kampfsport. Ballsport. Alles. Hauptsache bewegen. Hauptsache, seinen Hintern vom Stuhl hoch bekommen. Am besten an der frischen Luft . Sport und Ernährung müssen immer Hand in Hand gehen, egal, welche Ziele man verfolgt. Das eine funktioniert nicht ohne das andere.

frische Luft: Wir sind nicht dazu gemacht, 24h täglich in geschlossenen Räumen zu verbringen. Frische Luft hat viele fördernde Effekte  auf unsere Stimmung und unseren Körper. Außerdem kommen wir so spielerisch leicht an genug …

Sonne: Vitamin D-Mangel (um nur ein Bsp zu nennen) ist weit verbreitet in unserer Gesellschaft. Wer genug an der frischen Luft ist, hat hier nichts zu befürchten. Außerdem macht Sonne glücklich.

Genug und guter Schlaf: Abends zur Ruhe kommen und gut schlafen ist unheimlich wichtig für uns und sollte nicht unterschätzt werden. Als Faustregel gilt 7-8h pro Nacht oder, bis man von alleine aufwacht und sich ausgeruht fühlt. Zur Verbesserung der Schlafqualität helfen bei mir Ohrenstöpsel, offene Fenster , eine dünne Decke , wenig Kleidung und kein elektronisches Licht oder Sport ab 1h vor dem Schlafen

Sozialleben: Der Mensch ist ein Rudeltier. Damals wie heute fühlt er sich in der Gesellschaft geliebter Menschen am wohlsten. Wann immer ich die Möglichkeit habe, einen Abend unter Freunden/Familie einem Abend vor dem Fernseher/Fitnessstudio vorzuziehen, mache ich es. Ohne funktionierendes Sozialleben können Menschen nicht glücklich sein. Und damit auch nicht gesund. Basta!

Musik: Die Musik hat in der Entwicklungsgeschichte des Gehirns einen genauso wichtigen Platz wie eine Hand mit 5 Fingern. Selbst Musik zu produzieren ist eines der Grundbedürfnisse unseres Gehirns (genauso wie Abwechslung, Sex und Zucker). Probiert es aus 🙂

Sex: Selbsterklärend. Sollten Fragen bestehen, wendet euch bitte an eure Eltern oder das aufklärende Internet 😉

Kreativität: Unser Gehirn sucht ständig nach neuen Aufgaben und Herausforderungen. Wenn unser Alltag immer gleich abläuft, kann unser Gehirn nicht das Potential abrufen, das es hat. Also sucht immer wieder nach Abwechslung und neuen Aufgaben, am besten nach Hobbys, in denen ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt. Geht dabei auch mal unkonventionelle Wege! Euer Gehirn wird dadurch nicht nur produktiver, ihr werdet dadurch auch zufriedener (ihr könnt es auch als Ablass-Ventil benutzen)

 

 

Ich könnte ein Buch darüber schreiben, was Paleo noch alles für mich bedeutet und was nicht. Was ich damit verbinde und für Erfahrungen gemacht habe. In diesem Artikel habe ich mir das wichtigste einfach mal von der Seele geschrieben. Reduziert Paleo nicht aufs Essen oder die Steinzeit. Seht es stattdessen als das an, was es ist:

Der gesündeste und am einfachsten zu realisierende Lebensstil, den es aus meiner Sicht gibt.

Brokkoli-Gemüse in Ziegenkäse-Balsamico-Soße

Hallo Leute,

heute habe ich ein super-simples und super-leckeres Paleo- Rezept für euch:

Brokkoli- Gemüse in Ziegenkäse- Balsamico- Soße

Für 1 Portion braucht ihr: 

5-10 Cocktailtomaten (je nach Belieben), 100g Fenchel, 120g frischen Brokkoli, 100g gek.Schinken, 3 Ziegenfrischkäsetaler,          40g Ziegenfrischkäse (z.B. von Buko oder Chavroux), Olivenöl zum Anbraten, 1 Handvoll frischen Basilikum, Zum Würzen:       etwas Salz, Pfeffer, dunkler Balsamico, etw. Worcestersauce 

Gebt etwas Olivenöl in eine große, beschichtete Pfanne (ein Wok eignet sich hervorragend). Schneidet den Brokkoli in kleine Röschen, den Fenchel in feine Streifen, die ihr dann nochmal halbiert (sodass sie mundgerecht geschnitten sind). Beides in der Pfanne/Wok anbraten. Den gek. Schinken würfeln und zugeben. Die Cocktailtomate halbieren, aber noch nicht dazugeben!         Nach ein paar Minuten die Ziegenfrischkäsetaler hinzugeben und ein etwas zerlaufen lassen (sie werden nicht ganz zerlaufen, nur leicht, aber die Taler lassen sich gut verteilen, wenn sie heiß sind) und den Frischkäse hinzufügen.  Nun mit Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken und zuletzt die Cocktailtomaten hinzufügen (Die Tomaten fallen schnell zusammen,- wenn sie nur heiß sind und nicht gekocht haben, sind sie genau richtig!) Noch weitere zwei, drei Minuten auf niedriger Stufe dünsten, dann ist das Gemüse fertig. Guuuuuten Appetit! 😉

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Die 12 Richtlinien der Paleo-Ernährung – Teil 2

Hallo 🙂

Hier komm Teil zwei meiner Richtlinien zu einer gesund durchgeführen Paleo-Ernährung.

Jedem bleibt es selbst überlassen, wie strikt er sich daran hält, denn es sind nur Richtlinien, keine Regeln. Richtlinien, die mir und vielen anderen in den letzten Jahren enorm geholfen haben, sei es bezüglich Sport, Gesundheit, Schlaf, Lebensgefühl oder Denkleistungen.

Diese Richtlinien sind nicht allgemeingültig, aber da moderne Wissenschaft immer mehr untermauert, was ich schon länger glaube, wird mein Kreuz auch immer breiter 🙂

 

7. Keine Angst vor Fett und fettreichen Lebensmitteln
Fett liefert lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren[27] und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen NICHT das Risiko für Fettstoffwechselstörungen[24][25] mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Meiden Sie pflanzliche, raffinierte Öle und Fette (z. B. Sonnenblumen-, Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette)[22][28][29] mit Ausnahme von Leinöl und Olivenöl. Achten Sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food und Fertigprodukten meist enthalten ist. Mindestens 60 – 80 Gramm Fett pro Tag sind zur optimalen Gesundheit täglich ein guter Richtwert.

 

Abbildung 1 zeigt die Verbindung zwischen den Low-Fat-Richtlinien in den USA und der sich stark ausbreitenden Übergewichts-Epidemie. Fett ist nicht das Problem!!

Abbildung 2 zeigt , welche Öle und Fette von der Fettzusammensetzung gut zum Kochen geeignet sind. Der Anteil an gesättigten und einfach ungesättigten Fetten sollte dabei möglichst hoch sein (Kokosfett, Butter, Olivenöl). Zur kalten Verwendung nehmt am besten Fette mit viel Omega-3-Fettsäuren und einfach ungesättigten Fettsäuren (wie Leinöl oder Olivenöl)

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8. Zucker und Salz in Maßen, reichlich Gewürze und Kräuter
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z. B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur selten [30][31][32]. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen, diese enthalten reichlich sekundäre Pflanzenstoffe und haben positive Wirkungen auf den Stoffwechsel, und Salz. Wenn Sie kein mit Iod und Fluor angereichertes Salz verwenden, achten Sie auf ausreichenden Verzehr von Seefisch.

 

 

9. Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist lebensnotwendig. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure – und energiearme Getränke. Trinken Sie zuckergesüßte Getränke nur selten. Diese sind energiereich und können bei gesteigerter Zufuhr die Entstehung von Übergewicht und Karies fördern. Alkoholische Getränke sollten wegen der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Trinken Sie reichlich ungesüßte Kräutertees, grünen und schwarzen Tee sowie schwarzen Kaffee.

 

 

 

10. Schlaf und frische Luft130.716
Achten Sie auf ausreichend guten Schlaf (mindestens 7 Stunden pro Nacht) und frische Luft, um Ihren Körper und Geist fit zu halten. Schlaf ist nötig, damit sich Ihr Körper regeneriert und Erlebtes verarbeitet.

 

11. Sich Zeit nehmen und genießen
Gönnen Sie sich eine Pause für Ihre Mahlzeiten und essen Sie nicht nebenbei. Lassen Sie sich Zeit, das fördert Ihr Sättigungsempfinden. Essen Sie, wenn möglich, in guter Gesellschaft – gemeinsam erlebtes Essen erhöht die Kreativität bei der Zubereitung und den Genuss.

 

12. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Vollwertige Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (mindestens 30 – 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen und helfen Ihnen dabei, Ihr Gewicht zu regulieren. Gehen Sie zum Beispiel öfter einmal zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad. Das schont auch die Umwelt und fördert Ihre Gesundheit.22352386,18950325,highRes,teaser_radfahren_gesund_dpa

Versuchen Sie, Bewegung in Ihren Alltag einzubauen: Nehmen Sie z.B. die Treppe anstatt den Aufzug, stehen öfters einmal vom Bürostuhl auf und vertreten sich die Beine.

 

 

Habe ich etwas vergessen? Bitte lasst es mich wissen!

Habe ich etwas falsch oder widersprüchlich geschrieben? Kritik ist hier sehr erwünscht! 🙂

 

 

[Photo credits:

http://authoritynutrition.com/it-aint-the-fat-people/

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