Fruchtige Sommer-Kuppeltorte mit Haselnüssen und Obst (Low Carb)

Heute habe ich ein wunderbares, sommerliches Kuchen (oder leichtes Torten-) Rezept für euch, das beweist, das ein Stück KUCHEN oder TORTE nicht immer mit super-schlechtem Gewissen und bombig vielen Kalorien verbunden sein muss…

… Der Teig – Boden- ist ein Basic-Rezept,- denn ihr könnt diese wanderbare Torte/ Kuchen (whatever) mit allen möglichen Obst- oder Gemüsesorten (Rhabarber z.B. ist ein Gemüse) variieren. Und die Sahne-Quarkcreme ist ebenfalls wandelbar! Ergänzt/ Ersetzt die Masse durch Rote Grütze, Bananenquark oder Möhren-Apfelmus. In Stücke geschnitten und mit Vanillesoße serviert, eignet sich dieses Rezept sogar als Dessert.

UND: In meinen Augen Low Carb-geeignet.

Ich persönlich entschied mich für die Kombination aus Banane-Erdbeere, aber ich jetzt nur noch sagen:

Lasst eurer Fantasie freien Lauf!

kuppeltorte#erdbeer#banane

 

Für den Haselnuss (Basic-) Boden: 6 Eier (Größe M), 1 Prise Salz, 150g weiche Butter, 50g brauner Zucker, 100g flüssigen Honig, 40g Dinkelmehl, 30g Roggenmehl, 1 TL Backpulver, 1/2 TL gem. Zimt, 1 Prise gem. Nelken, 1/4 TL Kardamom, 150g gemahlene Haselnüsse

Für den Belag: 200g Magerquark (abgetropft), 200g frische Sahne, 2 EL Zuckerrübensirup, 1 EL Honig, 150g frische Erdbeeren, 2 Bananen, 1 EL frischer Zitronensaft, 1/4 TL Zimt, 1 Handvoll Kokoschips

Zuerst die gemahlenen Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett auf mittlerer Temperatur goldbraun anrösten und abkühlen lassen. Eine runde Kuchen-Backform mit 26-28cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Teig die Eier trennen. Eiweiß und Salz mit dem Handrührer sehr steif schlagen und kühl stellen. Eigelbe, Butter und Zucker schaumig schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Honig, Gewürze, Mehl und Backpulver hinzufügen. Die gemahlenen, abgekühlten Haselnüsse unterrühren und zuletzt den Eischnee vorsichtig unter die Masse ziehen.

Mit einem Teigschaber an Schüsselboden und -rändern testen, ob der Teig wirklich schön einheitlich vermengt wurde. Den Teig in die Backform einfüllen, glatt streichen (geht mit einer angefeuchteten Teigkarte sehr gut) und ca. 35-40 Minuten goldbraun backen. Macht mit einem Holzstäbchen den Test, ob der Kuchen mittig „durchbacken“ ist, bevor ihr ihn aus dem Ofen nehmt. Den Boden aus der Form lösen. Evtl. mit dem Holzstäbchen mehrere Löcher in den Boden stechen und mit etwas Kaffee, Nusslikör oder Sirup beträufeln. Anschließend abkühlen lassen.

Für den Belag die Kokoschips mit dem Zimt verrühren und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Abkühlen lassen.

Für die Quarkcreme die Sahne steif schlagen, den Quark mit dem Zuckerrübensirup und dem Honig cremig rühren und anschließend die Sahne unter die Quarkcreme rühren. Die Erdbeeren waschen, den grünen Stiel abschneiden, vierteln (wenn sie sehr groß sind dann einmal quer halbieren und dann vierteln) und beiseite stellen. Die Bananen schälen, in mitteldicke bis feinere Scheiben schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und ebenfalls beiseite stellen.

Jetzt ist Schichten angesagt: Zuerst die Quarkcreme auf dem Boden gleichmäßig glatt streichen, darüber die Erdbeeren und dann die Bananenstücke verteilen. Als Topping die angerösteten Kokos-Zimtchips über die Bananen streuen. Sofort servieren und für beeindruckte / anerkennende „Ahhh!“-s und „Ooooh!“-s  sorgen! 😉

Kuppeltorte

kuppeltorte#erdbeer#banane

 

Johannisbeer-Quarksouffle auf Bratapfel

Hallo ihr Lieben 🙂
So, nachdem ein paar unserer kleineren „Blog-Renovierungen“ vorerst abgeschlossen sind, hier eine neue, leckere (und sehr leichte) Dessertidee!

Quarksouffle

Zutaten für 6-8 Personen:
6-8 Äpfel (es sei denn ihr berechnet pro Person/Portion eine Apfelhälfte- dann sind’s nur 3-4 Äpfel),
50g rote Johannisbeeren, 50g schwarze Johannisbeeren, 4 Eier, 2-3 EL Vanillezucker/ Honig, 250g Magerquark, abgeriebene Schale + Saft von 1/2 Bio-Zitrone

Zum Servieren: Vanillesoße, Schokosoße oder eine Fruchtsoße (z.B. Himbeersoße)

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und 1-2 Backbleche mit etwas Wasser anfeuchten (so rutscht es nicht) und mit Backpapier auslegen.

Die Äpfel gründlich waschen, halbieren und den Strunk entfernen. Mit einem Messer die Oberseite der Äpfel leicht rund einschneiden, bzw. eine kleine Mulde hineinschneiden (sodass es wie eine Wiege aussieht). Dann die Äpfel auf das Backpapier setzen, evtl. dessen „Sitzfläche“ mit einem Messer leicht begradigen, damit sie nicht umkippen und ca. 7-10 Minuten im Ofen backen (richtet sich teilweise nach Größe der Äpfel).

In dieser Zeit das Quarksouffle zubereiten: Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Zucker und dem Zitronensaft sehr steif schlagen. Das Eigelb mit dem Quark und der abgeriebenen Zitronenschale glatt rühren. Nun das Eiweiß vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Eigelbmasse ziehen. Nun die Apfelhälften aus dem Ofen nehmen, jeweils 1-2 Esslöffel Soufflemasse in die Äpfeln hineingeben, mit ein paar roten und schwarzen Johannisbeeren bestreuen und für weitere 7-10 Minuten in den Ofen geben (bis Souffle leicht gebräunt und sich fast verdoppelt hat).

Das Souffle im Bratapfel kann nach Belieben mit geriebener Zitronenschale (einer Bio-Zitrone) dekoriert und mit einer beliebigen Soße (s. oben) serviert werden,- schmeckt allerdings auch ohne. 🙂
Und: am besten noch (lau)warm genießen.

Topfensouffle#bratapfel

Quarksouffle auf Bratapfel

TIPP: Birnen eignen sich auch hervorragend!

Quarkpuffer mit Vanillesoße

Diese Teile wollte ich schon lange mal ausprobieren! Die Puffer sind zeitsparend, zergehen auf der Zunge (!), schmecken süß, z.B. mit Apfelmus, Frucht- oder Vanillesoße – aber auch herzhaft mit Schinken, Käse, Gemüse, herzhaften Soßen- ob als Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot: Quarkpuffer sind sehr variabel und kohlenhydratarm (sehr gute Low-Carb-Puffer). Kurz und bündig: Quarkpuffer haben es wirklich in sich!

Quarkpuffer

Quarkpuffer


Für 4-6 Quarkpuffer:
1 Prise Salz, 2 Eigelb, 370g Magerquark, 4 EL Kokosmehl, 1-2 EL Kokosraspel, 1 EL Grieß/Mehl oder Dinkelkleie, 2 TL Honig oder Stevia, 1 TL Zimt, Öl/ Butter zum Braten

Zubereitung der Quarkpuffer:

Die Zutaten nach und nach zu einem weichen und leicht festen Teig vermischen; dann auf 4-6 gleichgroße Kugeln aufteilen. Geschmacksneutrales Öl/ Butter in einer Pfanne erhitzen, die Kugeln hineingeben und etwas flach drücken. Die Temperatur nicht zu hoch drehen und nach ca. 4-6 Minuten vorsichtig wenden; sie reißen und zerfallen sehr leicht. Von beiden Seiten goldbraun anbraten. Mein Tipp: Die Quarkpuffer im Ofen ausbacken: Den Backofen auf 185°C Umluft vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kugeln mit leichtem Abstand zueinander darauf geben und leicht flach drücken und anschließend ca. 20-30 Minuten (Backzeit richtet sich teilweise nach Größe und Volumen der Puffer) backen. Sollten die Puffer zwischendurch zu dunkel werden, Temperatur verringern. Zu den Quarkpuffern schmeckt eigentlich alles, was auch mit Pfannkuchen/ Kartoffelpuffer schmecken würde: Apfelmus, Vanillesoße, frisches oder gebackenes Obst…

Für die herzhafte Variante Honig/Stevia weglassen, etwas Pfeffer und ein paar Kräuter unter die Quarkmasse mischen.

Für 1 l Vanillesoße:

1 l Milch mit 70g Zucker und 1 TL reinem Vanilleextrakt in einem Milchtopf erwärmen, davon 4-5 EL wegnehmen, um sie mit 1 Päckchen Sahne- oder Vanillepuddingpulver (oder 35g Speisestärke) glatt zu verrühren. Kurz vor dem Aufkochen das angerührte Puddingpulver dazugeben, den Topf evtl. kurz von der Herdplatte ziehen und einrühren. Alles aufkochen lassen, dabei ständig mit einem Schneebesen umrühren, damit  nichts anbrennt. Nachdem die Soße aufgekocht hat, die Flüssigkeit in ein Milch- oder Soßenkännchen umfüllen und zu den süßen Puffern servieren.

Quarkpuffer

Quarkpuffer

 

Beeren-Käsekuchen mit Baiser-Topping

Auch wenn der Rezept-Titel oder das Rezept an sich, für den Ein oder Anderen vielleicht etwas „untypisch“ klingen mag, der kann sich getrost sicher sein: Die Kombination aus den säuerlichen Beeren (wobei sich hierfür jede Beerensorte eignet), der cremigen Käsefüllung und dem süßem, schaumigen Baiser-Topping passt perfekt überein. Einfach ausprobieren, genießen & bewerten. 🙂

Beeren-Käsekuchen + Baiser

Für den Haselnuss-Mürbeteig: 1 unbehandelte Zitrone, 200g weiche Butter, 100g brauner Zucker, 2 Eier (Größe M), 350g Mehl, 150g gemahlene Haselnüsse, 1 Prise Salz, 1 gestrichener TL Backpulver

Für die Käsefüllung: 700g frische oder tiefgekühlte Beeren (gemischte), 1 Päckchen Vanillezucker, 150g weiche Butter, 140g Zucker, 3 Eier (Größe L), 800g Quark (10% Fett), 1,5 Päckchen Vanillepuddingpulver, 1 EL Zitronensaft, 3 EL Grieß

Für das Baiser-Topping: 4 Eiweiß, 100g fein gesiebter Puderzucker, 1 EL frisch gepresster Zitronensaft

Für den Mürbeteig: die Zitrone waschen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft für den Belag auspressen. Butter und Zucker cremig schlagen, die Eier einzeln nach und nach unterrühren. Mehl mit Zitronenschale, Nüssen, Salz, Backpulver mischen und zum Teig geben, alles gut verkneten.

Den Boden einer großen Springform (28cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Mürbeteig dünn damit auslegen. Einen hohen Rand ziehen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Wenn für den Belag frische Beeren verwendet werden, dann diese verlesen, vorsichtig abbrausen und abtropfen lassen. Bei der Verwendung von tiefgefrorenen Beeren diese auftauen und mit dem Vanillezucker mischen.

Für die Käsemasse die weiche Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen, nach und nach die Eier unterziehen, dann den Quark, Puddingpulver, Zitronensaft und den Grieß unterheben. Alles gut zu einer homogenen Masse verrühren. Die Käsemasse auf dem Boden der Springform geben und glatt streichen. Die Beeren gleichmäßig darüber geben und ganz leicht in die Käse-Quarkmasse hineindrücken. Im Ofen 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit das Eiweiß mit Zitronensaft steif schlagen; den gesiebten Puderzucker nach und nach unterziehen und weiterschlagen, bis eine feste, glänzende Masse entsteht. Wenn die 30 Minuten Backzeit abgelaufen ist, den Kuchen aus dem Ofen holen, den Ofen auf 150°C zurückdrehen und die Basiermasse oberflächig auf den Kuchen geben (nicht glatt streichen, sondern das Baiser mit einem Teigschaber wolkenförmig, aber dennoch gleichmäßig verteilen) und weitere 10-12 Minuten backen, bis das Baiser-Topping leicht gebräunt aussieht. Den Backofen langsam öffnen und den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

beeren käse kuchen baiser

 

Beeren-Käsekuchen + Baiser

Schoko-Nuss-Schnecken aus Quarkmürbeteig

Nussig trifft auf Schokoladig! Ihr könnt diese köstliche Schoko-Nuss-Füllung auch beliebig für andere Teigsorten, Kuchen oder süße Strudelfüllungen verwenden.

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Für ca. 10 Schnecken:

Quarkmürbeteig: 250g Mehl, 1 TL Backpulver, 250g Magerquark (leicht abgetropft), 250g Butter (frisch aus dem Kühlschrank, blättrig geschnitten), 1/4 TL Salz

Für die Schoko-Nuss-Füllung: 50g Butter (auf Zimmertemperatur), 100g Zucker, 3 Eier (getrennt), 1 TL Zimt, 5 EL Sahne, 200g gem. Haselnüsse, 60g Schokoladenstreusel, 35g Schokoladendrops, 50g gehackte Mandeln zum Bestreuen

Zubereitung: 

Mehl + Backpulver in eine Rührschüssel geben, die restlichen Zutaten untermengen und alles rasch zu einem glatten Teig kneten. Eine Kugel formen und den Teig abgedeckt für 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Schoko-Nuss-Füllung mit dem Handrührgerät (Rührstäbe) eine Schaummasse aus der (weichen!) Butter, Zucker und den Eigelben rühren.

Das Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen. Nach und nach in die Schaummasse die Schokoladenstreusel und –drops, gem. Haselnüsse, Zimt und Sahne untermengen. Zuletzt den steif geschlagenen Eischnee unterziehen und vorsichtig die Füllung zu einer einheitlichen Masse vermengen.

Backofen auf 210°C Umluft vorheizen. Den Quarkmürbeteig auf bemehlter Arbeitsfläche  durchkneten und zu einem Rechteck (ca. 25 x 35 cm) ausrollen. Die Ränder mit etwas kaltem Wasser bepinseln und die Schoko-Nuss-Füllung mittig (Ränder frei lassen!) gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Masse bis hin zu den Ecken hin glatt streichen. Anschließend der Länge nach von unten bis oben hin aufrollen, Kanten, bzw. Ränder leicht andrücken.

Von der Rolle mit einem sauberen, gewellten (scharfen!) Messer 2cm breite Stücke abschneiden und auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Mit jeweils einer kleinen Handvoll gehackter Mandeln bestreuen. Zwischen den einzelnen Schnecken jeweils ein paar cm Platz lassen.

Die Schnecken schließlich 11-13 Min. goldbraun backen. Nur kurz abkühlen lassen,- denn backofenfrisch schmecken sie am besten! Mit gekauften Blätterteig gehen sie etwas schneller und schmecken ebenso hervorragend.

TIPP: Aus dem Quarkmürbeteig macht ihr ganz einfach einen Quarkblätterteig, indem ihr mehrmals „Touren schlägt“: Dazu rollt ihr euren Teig zu einem Rechteck aus, klappt ihn bis zur Mitte hin wie ein Buch zusammen und klappt ihn noch einmal zusammen. Rollt ihn so mehrlagig mit einem Nudelholz aus (sodass wieder ein einheitlicher Teig entsteht), stellt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank und wiederholt diesen Vorgang noch mindestens dreimal. Dann blättert das Gebäck im Ofen leicht auf und schmeckt besonders fein.

Blätterteigschneckenschoko nuss schnecken

Süße Brötchen mit Schoko-Orangen-Butter

Ich weiß, ich predige oft, dass Selbstgebacken einfach am Besten ist… aber es ist doch so…. ;D Demnach backe ich am Wochenende gerne Brötchen. Immer wenn sich am frühen Sonntagmorgen der Duft von selbstgebackenen Brötchen im ganzen Haus verteilt, lockt mich das zum Aufstehen…. Und die süße Schoko- Orangen-Butter schmeckt super dazu! Meine süßen Buttersorten sind inzwischen innerhalb meiner Familie eine Art Spezialität geworden (wenn auch keine gerade leichte Sache…). Mittlerweile habe ich auch schon echt viele Brötchen-Rezepte ausprobiert, aber musste letzten Endes feststellen, dass in den besten und leckersten (süßen!) Brötchen immer etwas Quark mit reingehört,- denn das macht die Brötchen wunderbar weich und rundet den Geschmack ab. 🙂

Süße Brötchen mit Schoko-Orangen-Butter

Zutaten für 6 kleine-mittelgroße Brötchen:

200g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 1 gestr. TL Salz, 50g weiche Butter, 1 Ei (Größe S), 2 EL Quark, 50g brauner Zucker, 1 EL Honig, etw. abgeriebene Zitronenschale, 1/4- 1/2 TL Zimt, 1 kleine Handvoll Körner/ Müsli-Mischung nach Belieben

Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und 1 Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und eine Mehlmulde hineindrücken. In diese Mulde alle übrigen Zutaten hineingeben und zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Den Teig auf 6 Portionen aufteilen und aus diesen Portionen mit feuchten Händen kleine, runde Kugeln formen (Presst dazu beide Handinnenflächen -mit der Teigkugel dazwischen- fest aneinander und macht kleine, runde Rollbewegungen mit den Händen, so tut ihr euch leichter). Diese Kugeln mit genügend Abstand auf das Backpapier setzen, die Oberseiten etwas befeuchten und ein paar Körner darüber streuen und ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

Zutaten für 1 kleines Schälchen Schoko-Orangen-Butter:

25g dunkle Kuvertüre (ersatzweise Schokolade), 40g weiche Butter, 20g Puderzucker, abgeriebene Schale+ Saft 1 kleinen Bio-Orange, 1 TL Speisestärke

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen. Butter und Puderzucker mit dem Rührgerät schaumig aufschlagen. Die Orange heiß abwaschen, trocknen, die Schale fein abreiben und zur Butter- Zucker- Mischung geben. Nun die Orange auspressen, den Saft auffangen und 2 Esslöffeln mit der Speisestärke verrühren. Den restlichen Saft in einen kleinen Topf geben und den Saft aufkochen. Kurz vor dem Aufkochen die Stärke- Saft-Mischung einrühren, alles zusammen kurz aufkochen, bis es eindickt und kurz abkühlen lassen. Die Kuvertüre in die Butter- Zucker- Mischung geben, dann die eingedickte Orangensaft- Masse hinzugeben und ständig dabei rühren. Wenn es eine einheitliche Masse ist, die Butter-Mischung in ein Servierschälchen umfüllen und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Sollte die Butter dann zu hart sein, etwas eher aus dem Kühlschrank nehmen, sodass sie eine leichte Zimmertemperatur annehmen kann und streichfähig ist.

TIPP: Wenn ihr die crunchy Version wollt, einfach etwas Puffreis klein krümeln und unter die Butter geben.

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Gefüllte Lachsbällchen aus Quarkteig

Unterwegs für die Schule oder Arbeit frisch beim Bäcker gekauft ist okay,- mit Liebe selbst gebacken ist besser! Ein pikantes Gebäckstück umgeben von einem geschmacksintensiven, knusprigen Quarkteig und als Kern in der Mitte eine cremig, weiche Füllung aus geräuchertem Lachs, Schmand- Frischkäse und Gewürzen… Wenn man die Bällchen sehr klein formt, verfeinern sie jedes pikante Büffet.

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Zutaten für 7-8 mittelgroße Lachsbällchen:

Quarkteig: 200g Magerquark, 200g Butter, 1 TL Zucker, 200g Mehl, 2 TL Salz, Pfeffer, Rosmarin

Füllung: 100g Schmand, 100g Frischkäse (Mittelfettstufe bis Dopperahmstufe), 150g geräucherter Lachs, 100g Cheddar, Salz, etwas Pfeffer, etwas gemahlener Kümmel, 1 Eigelb (zum Bestreichen)

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Zutaten für den Quarkteig mit der Hand oder den Knethacken des Rührgerätes zu einem geschmeidigen Teig verkneten, kühl stellen. Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen. Den Cheddar und den geräucherten Lachs in sehr feine Scheiben schneiden und würfeln (Je feiner, desto besser lässt sich die Füllung später portionieren). Frischkäse, Schmand und die Gewürze hinzufügen und alles gleichmäßig vermengen. Nun den Teig in 7-8 gleichgroße Kugeln aufteilen und jeweils mit einem Nudelholz gleichmäßig rund ausrollen. In die Mitte je 1 Esslöffel Füllung hineingeben, die Ränder mit einem Backpinsel und etwas Wasser befeuchten und die runden Außenränder bis hin zur Mitte führen. Nun die Enden leicht aneinanderdrücken, das Teilchen mit dieser Seite nach unten hin auf das Backpapier legen und so mit allen Teilchen verfahren. Den Backpinsel in etwas Eigelb tunken und damit die runde Oberseite („Decke“) des Gebäckstückes bestreichen, das zaubert eine goldgelbe Farbe und schützt etwas vor dem Austrocknen. 15- 20 Minuten knusprig goldbraun backen, dann auskühlen lassen. Die fertigen pikanten Teilchen evtl. mit 1 Basilikum- oder Rosmarinblatt verzieren und anrichten. Sie schmecken warm und kalt und auch noch nach Tagen sehr gut. Anstelle des Cheddar könnt ihr natürlich auch anderen Käse, wie Gouda, verwenden oder wenn ihr kein Freund von Lachs seid, verwendet gekochten Schinken,- beides lecker! 🙂

Gefüllte Lachsbällchen