Geschichteter Snickers-Käsekuchen mit Bananen

 

Und somit geht mein letzter Beitrag, bzw. Rezept in die Runde: Mein heiß geliebter Snickers-Käsekuchen mit Bananen…. Genießt es! 😀

Alles, was man braucht in nur einem einzigen Kuchen, bzw. Tarte vereint: Banane und Snickers zwischen einer Käseschicht mit Schokodrops – und Erdnussbutter und gehackten Erdnüssen. Wer keine Erdnussallergie hat, kann garantiert nicht wiederstehen! 😉

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Für 1 mittelgroße Springform (26-28cm Durchm.)

Erdnuss-Mürbeteig:

50g gemahlene Haselnüsse, 50g gehackte Nüsse, 100g grob gehackte Erdnüsse (wenn gesalzen, dann kann evtl. das Salz weggelassen werden), 1 Prise Salz, 2 EL Erdnussbutter, 70g Butter (kalt, in Scheiben), 50g Mehl

Käsemasse:

450g Doppelrahm-Frischkäse, 100g Feinzucker, 200g Schmand, 2 Eier (Größe M), 100g Schokodrops (Vollmilch oder Zartbitter)

Zum Schichten: 2 große Bananen, 3/4 Packung Mini-Snickers

Überzog: 200g Zartbitterkuvertüre, 100g weiße Schokolade zum Raspeln

Die Zutaten für den Mürbeteig nach und nach vermengen. Die gehackten Nüsse  und die Erdnussbutter dabei zuletzt untermengen. Wenn der Teig noch zu sehr klebt, noch 1-2 EL Mehl untermischen. Den Boden einer mittelgroße Springform (26cm Durchmesser) mit Backpapier belegen. Den Mürbeteig dünn ausrollen und den Springformboden und -rand (nur einen halbhohen Rand) damit gleichmäßig auslegen. Kühl stellen.

 Für die Käsemasse Frischkäse und Zucker cremig rühren. Zucker und Schmand einrühren und die Eier einzeln unterziehen.  Nun die Schokodrops unterrühren.

Die Bananen und die Mini-Snickers schonmal vorbereiten: Bananen schälen, der Länge nach halbieren und dann noch einmal der Breite nach halb durch schneiden. Wenn sie noch etwas dick sind, noch einml längs durch schneiden und beiseite legen. Die Snickers ebenfalls der Länge nach gleichmäßig dick halbieren und bereit stellen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

2-3 EL Käsemasse auf den Boden des Mürbeteigbodens streichen. Die Bananen dicht an dicht anlegen und auf die Käsemasse schichten. Dann wieder 2-3 EL Käsemasse darüberstreichen und die zweite Schicht mit den Snickers (wieder dicht an dicht) belegen. Abschließend die restliche Käsemasse über den Snickers verteilen und  1 Stunde backen. Wenn der Kuchen noch nicht besonders goldbraun an der Oberfläche aussieht, für weitere 15 Minuten backen lassen- evtl. mit abdeckender Alufolie (dann trocknet er nicht so schnell aus).

Wenn der Kuchen eine knackig goldbraune Oberfläche gebildet hat, ist er fertig! Vollständig in der Form (am besten über Nacht) auskühlen lassen und dann vorsichtig mit einem scharfen, schmalen Messer den Kuchenrand lösen.

Nun die dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und den Kuchen an Oberfläche und Rand damit großzügig einstreichen. Vollständig im Kühlschrank fest werden lassen und evtl. mit geraspelter, weißer Schokolade bestreuen. Guten Appetit 🙂

TIPP: Der Kuchen schmeckt selbst nach 3-4 Tagen im Kühlschrank noch erstklassig gut!

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Unsere schärfste Kritikerin war anscheinend auch mit dem Ergebnis zufrieden… 😉

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Die Biofach 2015 – Das sind meine persönlichen Gewinner!

Jute Tach 🙂

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die Biofach ist zwar schon fast eine Woche vorbei, aber das mit dem Schreiben will bei dem Zeitmangel im Moment nicht so recht 😉

Was ist die Biofach? Das ist die weltweit größte Messe für biologische Lebensmittel und Kosmetika, sie findet einmal jährlich eine knappe Woche in Nürnberg statt. Da Kati und ich es nicht weit dort hin haben und sie an Tickets gekommen ist, wollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen 🙂

Ich interessiere mich sehr für Bio-Lebensmittel, was sie enthalten, wie sie erzeugt werden und welche Gesichter dahinter stecken.

Über 2000 Aussteller waren auf der Messe vertreten – die meisten davon haben wir mit der Zeit mal abgeklappert. Im besten Fall durfte man von den Produkten des Ausstellers probieren, wurde aufgeklärt und bekam eine Probe mit nach Hause (und natürlich einen Bestellkatalog 😀 ). Welche Hersteller und ihre Produkte mich am meisten überzeugt haben, erfahrt ihr jetzt:

 

 

1.) Pukkapukka

Gewählt zur Bio-Marke des Jahres. Pukka hat sich auf Tee spezialisiert, sie achten auf Qualität und kreieren feine Tee-Mischungen. Der einfache „Grüntee mit Pfefferminze“ hats mir aber auch angetan.

 

2.) Moglimogli

Mogli stellt vor allem Pausensnacks für Schul- und Kindergartenkinder her. Knabbersachen ohne viel Schnickschnack und zugesetzten Zucker, meist basieren die Knuspermischungen auf Beeren und Nüssen. Zu trinken gibt es dazu einen Kinder-Smoothie – mit 100% ganzer Frucht (inkl. Ballaststoffe) und ohne zugesetzte Zucker (Mahnung an Herrn Hipp!)

 

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3.) Govinda

Mein persönlicher Hauptgewinner und absoluter Lieblingsstand! (War auch einer der größten)

Govinda achtet sehr auf Qualität, Herkunft und schonende Zubereitung seiner Produkte.

-Das können Roh-Produkte wie Chia-Samen, Flohsamen oder Kokoschips sein.

– Es gibt auch Snacks/Naschereien, die vollkommen Paleo-konform sind wie: süße Kokospralinen, Maronen-Ecken, gesüßt wird mit Honig oder Kokosblütenzucker

– grüne Smoothies liegen seit Jahren im Trend. Hier bietet Govinda Smoothie-Würfel an, welche nur noch mit Wasser aufgequollen werden müssen. Green-smoothie-to-go 😉

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– Auf Erdmandel-Basis (ob Paleo, muss ich noch checken, denke aber schon) haben sie tolle Müsli-Mischungen kreiert, welche nur noch mit kochendem Wasser überbrüht werden müssen

– der Kakao hat es mir auch angetan! Recht teuer, aber kalt verarbeitet, so dass keine Bitterstoffe entstehen. Daraus habe ich mir Paleo-Kakao gemacht – hat wunderbar geschmeckt 🙂

 

4.) Rawbiteraw-bites

Schokolade in allen Variationen. Bester Geschmack und Konsistenz von Schokolade, die ich den ganzen Tag probiert habe. Und ich habe viel Schokolade probiert 😉 Produzieren Schokolade pur und hochprozentig, Schokoriegel, Schokofrüchte und andere leckere Sachen.

 

5.) Yogi-Teayogi-tea

Aufstrebende Tee-Marke. Alle bisher probierten Tees schmecken einfach Bombe! Der neueste ist Schoko-Minze, unbedingt probieren!

Die Tee-Mischungen basieren alle auf Ayurveda-Prinzipien, sind in sich abgestimmt und richtig gut. Auch mit (Mandel)Milch sehr lecker!

 

Wo könnt ihr diese Marken kaufen? Einfach in eurem lokalen Bio-Markt nachfragen, gibt bestimmt was im Sortiment (besonders diese Marken eher bekannt im Bio-Sektor). Manches (z.B. Yogi-Tea) gibt es auch in normalen, gut sortierten Supermärkten.

Noch zu erwähnen: Dr.Goerg (Kokosprodukte), Sonnentor (Tee und Gewürzmischungen)

 

Noch ein paar weitere Impressionen:

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Datteln aus Israel (so haben Datteln zu sein: saftig und groß, nicht klebrig)

 

 

 

 

 

Schokocreme aus allen möglichen Nüssen, Macadamia-Nutella war überirdisch gut 🙂

 

 

 

 

 

Chips aus allen möglichen Gemüsesorten, schön knusprig

 

 

 

 

 

veganer Käseersatz aus Kokosöl und Kartoffelstärke (Konsistenz wie Käse, Geschmack wie Kartoffel)

 

 

 

 

 

myamm 😉

 

 

 

Sorry für die vielen und teilweise schlechten Bilder 🙂

Im nächsten Artikel werde ich von den aktuellen Food-Trends im Bio-Sektor erzählen. Bis dahin 🙂

Schoko-Nuss-Schnecken aus Quarkmürbeteig

Nussig trifft auf Schokoladig! Ihr könnt diese köstliche Schoko-Nuss-Füllung auch beliebig für andere Teigsorten, Kuchen oder süße Strudelfüllungen verwenden.

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Für ca. 10 Schnecken:

Quarkmürbeteig: 250g Mehl, 1 TL Backpulver, 250g Magerquark (leicht abgetropft), 250g Butter (frisch aus dem Kühlschrank, blättrig geschnitten), 1/4 TL Salz

Für die Schoko-Nuss-Füllung: 50g Butter (auf Zimmertemperatur), 100g Zucker, 3 Eier (getrennt), 1 TL Zimt, 5 EL Sahne, 200g gem. Haselnüsse, 60g Schokoladenstreusel, 35g Schokoladendrops, 50g gehackte Mandeln zum Bestreuen

Zubereitung: 

Mehl + Backpulver in eine Rührschüssel geben, die restlichen Zutaten untermengen und alles rasch zu einem glatten Teig kneten. Eine Kugel formen und den Teig abgedeckt für 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Schoko-Nuss-Füllung mit dem Handrührgerät (Rührstäbe) eine Schaummasse aus der (weichen!) Butter, Zucker und den Eigelben rühren.

Das Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen. Nach und nach in die Schaummasse die Schokoladenstreusel und –drops, gem. Haselnüsse, Zimt und Sahne untermengen. Zuletzt den steif geschlagenen Eischnee unterziehen und vorsichtig die Füllung zu einer einheitlichen Masse vermengen.

Backofen auf 210°C Umluft vorheizen. Den Quarkmürbeteig auf bemehlter Arbeitsfläche  durchkneten und zu einem Rechteck (ca. 25 x 35 cm) ausrollen. Die Ränder mit etwas kaltem Wasser bepinseln und die Schoko-Nuss-Füllung mittig (Ränder frei lassen!) gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Masse bis hin zu den Ecken hin glatt streichen. Anschließend der Länge nach von unten bis oben hin aufrollen, Kanten, bzw. Ränder leicht andrücken.

Von der Rolle mit einem sauberen, gewellten (scharfen!) Messer 2cm breite Stücke abschneiden und auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Mit jeweils einer kleinen Handvoll gehackter Mandeln bestreuen. Zwischen den einzelnen Schnecken jeweils ein paar cm Platz lassen.

Die Schnecken schließlich 11-13 Min. goldbraun backen. Nur kurz abkühlen lassen,- denn backofenfrisch schmecken sie am besten! Mit gekauften Blätterteig gehen sie etwas schneller und schmecken ebenso hervorragend.

TIPP: Aus dem Quarkmürbeteig macht ihr ganz einfach einen Quarkblätterteig, indem ihr mehrmals „Touren schlägt“: Dazu rollt ihr euren Teig zu einem Rechteck aus, klappt ihn bis zur Mitte hin wie ein Buch zusammen und klappt ihn noch einmal zusammen. Rollt ihn so mehrlagig mit einem Nudelholz aus (sodass wieder ein einheitlicher Teig entsteht), stellt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank und wiederholt diesen Vorgang noch mindestens dreimal. Dann blättert das Gebäck im Ofen leicht auf und schmeckt besonders fein.

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Schokogeküsste Mini-Marmor-Gugls

So meine Lieben,

auch wenn wir von Martin die letzte Zeit mit vielen wertvollen Informationen rund um das Thema „Histamin-Intoleranz“ gefüttert worden sind, habe ich ein kleines, süßes Rezept für euch, das euch die Woche versüßen soll.

Ich bin neulich auf ein neues, wundervolles Marmor- Guglhupf-Rezept gestoßen und habe mir erlaubt, es ein bisschen zu verfeinern. Probiert’s aus und seht, was passiert! 😉

Für 18-20 Mini-Gugls:

30g Marzipanrohmasse, 115ml Vollmilch oder Kokosmilch, 100g weiche Butter, 140g brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 kleine Eier (Größe S) + 1 Eigelb, 2 TL abgeriebene Zitronenschale (einer unbehandelten Zitrone), 1 EL gemahlene Vanille, 2 TL Zuckerrohrsirup, 200g Mehl, 1/4 Päckchen Weinsteinbackpulver, 2 gestrichene EL Kakao

Reibt die Marzipanrohmasse. Nehmt von der Milch 2 EL weg und gebt sie zusammen mit dem geriebenen Marzipan in einen standfesten Mixer. Püriert beides und gießt nach und nach die restliche Milch dazu.

Heizt den Backofen auf 180°C Umluft vor.

Rührt mit einem Handrührgerät die Butter und den braunen Zucker schaumig. Mischt den Vanillezucker, die gemahlene Vanille und die Zitronenschale unter. Gebt nacheinander die Eier und das Eigelb dazu. Vermischt das Mehl mit dem Backpulver und zieht beides abwechselnd unter die Marzipan-Milch-Mischung.

Gebt jetzt ein 2/3 des hellen Teiges in eine zweite Schüssel und fügt das Kakaopulver und den Zuckerrübensirup hinzu. Mengt beide Zutaten vorsichtig unter. Heizt den Backofen auf 170°C Umluft vor.

Füllt jetzt zuerst den hellen Teig bis höchstens zur Hälfte in die Mini-Gugl-Förmchen (wenn sie aus Silikon sind, müssen sie nicht gefettet werden.). Gebt auf den hellen Teig je 1-2 gestrichene TL der dunklen Teigmasse darüber und zieht mit einer kleinen Gabel einige Male vom Rand bis hin zur Mitte der Gugl-Förmchen eine Marmorierung. Wiederholt dies an jedem Mini-Gugl einige Male.

Schiebt jetzt eure Mini-Gugls für 8-10 Minuten in den Backofen. Taucht die ausgekühlten Gugls nach dem Backvorgang mit dem Kopf in geschmolzene Schokoladen-Kuvertüre und lasst sie auf einem Kuchengitter trocknen.

AUCH GUT: Die ausgekühlten Mini-Gugls mit Puderzucker besieben.

TIPP: Wem die fuselige, kleinmotorische Angelegenheit mit dem Marmorieren der Mini-Gugls zu viel ist, der kann auch mittelgroße Guglhupf-Förmchen (Savarin-Förmchen) nehmen,- hierbei verändert sich die Backzeit mindestens um das Doppelte. Ihr könnt das Guglhupf-Rezept aber auch verdoppeln und eine normalgroße Guglhupfform verwenden. Hier beträgt die Backzeit dann 50-60 Minuten.

WEITERER TIPP: Mini-Gugls lassen sich prima in kleinen Eierschachteln verschenken, z.B. als kleines Mitbringsel oder Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk (Jaa, da wirds’s ja auch wieder so laaaaaaangsam Zeit 😀 )

Mini-Gugls

Denn es ist doch immer die Freude, die man Anderen durch das Backen bereitet… oder nicht? 😉

Mini-Marmor-Gugls

Süße Brötchen mit Schoko-Orangen-Butter

Ich weiß, ich predige oft, dass Selbstgebacken einfach am Besten ist… aber es ist doch so…. ;D Demnach backe ich am Wochenende gerne Brötchen. Immer wenn sich am frühen Sonntagmorgen der Duft von selbstgebackenen Brötchen im ganzen Haus verteilt, lockt mich das zum Aufstehen…. Und die süße Schoko- Orangen-Butter schmeckt super dazu! Meine süßen Buttersorten sind inzwischen innerhalb meiner Familie eine Art Spezialität geworden (wenn auch keine gerade leichte Sache…). Mittlerweile habe ich auch schon echt viele Brötchen-Rezepte ausprobiert, aber musste letzten Endes feststellen, dass in den besten und leckersten (süßen!) Brötchen immer etwas Quark mit reingehört,- denn das macht die Brötchen wunderbar weich und rundet den Geschmack ab. 🙂

Süße Brötchen mit Schoko-Orangen-Butter

Zutaten für 6 kleine-mittelgroße Brötchen:

200g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 1 gestr. TL Salz, 50g weiche Butter, 1 Ei (Größe S), 2 EL Quark, 50g brauner Zucker, 1 EL Honig, etw. abgeriebene Zitronenschale, 1/4- 1/2 TL Zimt, 1 kleine Handvoll Körner/ Müsli-Mischung nach Belieben

Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und 1 Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und eine Mehlmulde hineindrücken. In diese Mulde alle übrigen Zutaten hineingeben und zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Den Teig auf 6 Portionen aufteilen und aus diesen Portionen mit feuchten Händen kleine, runde Kugeln formen (Presst dazu beide Handinnenflächen -mit der Teigkugel dazwischen- fest aneinander und macht kleine, runde Rollbewegungen mit den Händen, so tut ihr euch leichter). Diese Kugeln mit genügend Abstand auf das Backpapier setzen, die Oberseiten etwas befeuchten und ein paar Körner darüber streuen und ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

Zutaten für 1 kleines Schälchen Schoko-Orangen-Butter:

25g dunkle Kuvertüre (ersatzweise Schokolade), 40g weiche Butter, 20g Puderzucker, abgeriebene Schale+ Saft 1 kleinen Bio-Orange, 1 TL Speisestärke

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen. Butter und Puderzucker mit dem Rührgerät schaumig aufschlagen. Die Orange heiß abwaschen, trocknen, die Schale fein abreiben und zur Butter- Zucker- Mischung geben. Nun die Orange auspressen, den Saft auffangen und 2 Esslöffeln mit der Speisestärke verrühren. Den restlichen Saft in einen kleinen Topf geben und den Saft aufkochen. Kurz vor dem Aufkochen die Stärke- Saft-Mischung einrühren, alles zusammen kurz aufkochen, bis es eindickt und kurz abkühlen lassen. Die Kuvertüre in die Butter- Zucker- Mischung geben, dann die eingedickte Orangensaft- Masse hinzugeben und ständig dabei rühren. Wenn es eine einheitliche Masse ist, die Butter-Mischung in ein Servierschälchen umfüllen und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Sollte die Butter dann zu hart sein, etwas eher aus dem Kühlschrank nehmen, sodass sie eine leichte Zimmertemperatur annehmen kann und streichfähig ist.

TIPP: Wenn ihr die crunchy Version wollt, einfach etwas Puffreis klein krümeln und unter die Butter geben.

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Chocolate Fudge-Cups

Chocolate Fudge Pie ist gewöhnlicherweise ein flacher Kuchen, bzw. eine Tarte, für wahre Schokoholics! Fudge ist eine englische Süßigkeit- eine Art Schoko-Toffee-, welche gerne als weiche Füllung zum Backen oder für Desserts verwendet wird. Und in kleinen, süßen Teetässchen serviert, macht es ein bisschen mehr her, sieht schön auf einem Büffet aus und wirkt umso britischer! 🙂 Natürlich könnt ihr die Fudge-Cups auch ohne Tasse- in kleinen Tarteletteförmchen backen….

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Für 6-7 Portionen/ Tassen (ca. 150-200ml Inhalt) braucht ihr:

Mürbeteig: 80g Mehl, 50g gemahlene Nüsse (Haselnüsse oder Mandeln), 50g Zucker, 60g Butter, wenige Tropfen Bittermandelaroma

Fudge- Füllung: 60g Butter, 75g Schokolade (nach Belieben Zartbitter- oder Vollmilchschokolade), 2 Eier (Größe L), 2 EL Milch, 1 EL Rum, 1 EL Rotwein, 40g Zucker, 60g Nutella

+ Ca. 100g geschlagene Sahne zum Servieren

Alle für den Mürbeteig benötigten Zutaten nach und nach miteinander vermengen (mit der Hand oder den Knethaken des Rührgerätes). Den Backofen auf 165°C Umluft vorheizen und die Tassen/ Tarteletteförmchen leicht mit etwas weicher Butter einfetten. Den Mürbeteig auf 6-7 Portionen (je nach Größe der Tassen, bzw. Tarteletts) aufteilen und die Seiteninnenflächen der Tassen damit auskleiden, sodass ringsherum ein leichter, gleichmäßiger Rahmen zu sehen ist, -evtl. den Boden ebenfalls mit Mürbeteig auslegen (müsst ihr aber nicht.).

Für die Fudge- Creme die Butter und die Schokolade im Wasserbad auf niedriger Temperatur schmelzen, gelegentlich mit einer Gabel oder einem kleinen Löffel umrühren. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen; Milch, Rum, Rotwein und Nutella nach und nach zugeben und unterrühren. Die geschmolzene Schokoladen-Butter-Masse hinzufügen und alles zu einer einheitlichen Masse vermengen.

Die Fudge-Creme-Masse nun zu jeweils einem 3/4 auf die Tassen aufteilen, damit man den Mürbeteig-Rand noch leicht sieht. Die Tassen im Backofen ca. 12-15 Minuten backen,- bis die Fudge- Creme leicht in die Höhe gewachsen ist. Wenn der Fudge-Kern noch gaaaanz leicht flüssig ist, sind sie richtig fudgy! Backofen ausschalten, die heißen Tässchen minimal abkühlen lassen.

Zum Servieren jetzt noch die frisch geschlagene Sahne tüpfchenweise auf die Tassen verteilen und sofort servieren.

Tipp: Ihr könnt auch den Mürbeteig ganz weglassen und die Fudge- Creme als Dessert serviert (ebenfalls zu einem 3/4) in Tassen gefüllt (mit derselben Backdauer und -temperatur) backen. Sie schmecken als Dessert warm oder kalt,- mit und ohne Sahne 😉

Chocolate Fudge-Cups

 

Yaaaaam! 🙂

 

Choco-Müsli-Cookies mit Cranberries

Zu jedem Kaffee ein Cookie, das haben Viele gern. Schon die feinen Damen im alten England haben diese Tradition angefangen und zu schätzen gewusst. Und das Cookies die Lieblings- oder eher das Leibgericht vom Krümelmonster sind, damit sind meine lieben Brüder und ich groß geworden. Diese schokoladigen Glücklichmacher würde es sicher auch lieben 😀

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Zutaten für 6-8 Cookies:

80g Butter, 60g brauner Zucker, 2 Eier, 50g dunkle Kuvertüre, 50g weiße (helle) Kuvertüre, 90g Dinkelmehl, 50g gemahlene Mandeln (ersatzweise gehen auch Haselnüsse), 1/4 TL Backnatron, 15g Backkakao, 50g Cranberries, 50g ungezuckerte (am besten selbst) gemischte Müsli-Mischung (Haferflocken, Nüsse, Leinsamen..), 40g Nutella

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Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten nach und nach mit der Hand oder den Knethacken der Rührmaschine zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Die Hände in Mehl tauchen und aus dem Teig etwa gleich große Kugeln formen, auf das Backblech setzen und etwas flach drücken, damit sie alle auch in etwa gleich hoch sind. Auch an einen kleinen Abstand zwischen den einzelnen Keksen denken, denn es kann sein, dass sie ganz leicht auseinander laufen. Die Schokoladenkekse 20 Minuten backen und etwas abkühlen lassen, bevor ihr sie vorsichtig vom Backpapier löst.

Choco-Müsli-Cookies mit Cranberries